Nicht zuletzt der Sieg im Großen Volkswagen Preis von Iffezheim hatte dem von Sascha Smrczek in Düsseldorf für den Stall Reni trainierten Prince Flori die meisten Stimmen bei der Wahl zum „Pferd des Jahres“ eingebracht. So konnte es nicht überraschen, dass der Lando-Sohn auch die lokale Wahl zu Düsseldorfs Galopper des Jahres 2006 gewann.
Anlässlich der Saisonerföffnung auf dem Grafenberg präsentierte sich der vierjährige Hengst erstmals nach dem Iffezheimer Triumph wieder der Öffentlichkeit, ohne allerdings im Rennen in Aktion treten zu müssen. Das soll er am 29. April auf der Pariser Nobelbahn Longchamp tun, wenn mit dem mit 300.000 Euro dotierten und über 2100 Meter führenden Prix Ganay das erste Gruppe-I-Rennen der Saison 2007 auf dem Programm steht, das vierjährigen und älteren Pferden vorbehalten ist.
Im Anschluss daran könnte es wieder zurück in die Heimat gehen. Als Alternativen stehen für den Hengst, der nach Auskunft des Trainers die Winterpause glänzend genutzt und zugelegt hat, die Titelverteidigung in Iffezheim oder der Deutschland-Preis am heimischen Grafenberg zur Disposition, wobei der Große Preis von Baden als Folge der deutlich geminderten Dotation nicht mehr als unbedingtes Muss betrachtet wird. Erklärtes Fernziel ist und bleibt allerdings der Prix de l’Arc de Triomphe, der traditionell am ersten Sonntag im Oktober in Longchamp entschieden wird.
Filip Minarik, als zweiter Jockey am Kölner Stall von Championtrainer Peter Schiergen beschäftigt, soll auch in der neuen Saison im Sattel von Prince Flori (Foto) sitzen, nachdem er ihn beim Iffezheimer Gruppe-I-Erfolg erstmals geritten hatte. Prince Flori geht in die Saison 2007 mit drei Siegen bei fünf Starts und einer Gewinnsumme von 493.000 Euro.










