Lange hatte seine Fangemeinde auf ihn warten müssen. Seit seinem vierten Platz in der Heel Baden-Württemberg-Trophy im vergangenen Oktober hatte man Sascha Smrczeks Prince Flori nicht auf der Bahn gesehen. Doch am Donnerstag hatte das Warten ein Ende. In Maisons-Laffitte gab er in einem 33.000er sein Comeback.
Und der Lando-Sohn war in dem 2100 Meter-Rennen gleich wieder in Siegform. Unter Johan Victoire ließ er den auf Gruppe-Ebene bewährten Quest for Honor und Indian Choice keine Chance. Mitte der Geraden ging der Sieger des Badener Grand Prix von 2006 nach vorne, am Ende kam Quest for Honor noch sehr nahe, doch im Ziel war es eine dreiviertel Länge, die der deutsche Vertreter, der 16.500 Euro verdiente, voraus war.
Bange Sekunden gab es für die Anhänger des Stall Reni-Hengstes jedoch vor dem Rennen zu überstehen, da er sich lange bitten ließ, die Startbox zu betreten. 27:10 zahlte der PMU-Toto auf den deutschen Gast, der nun den IDEE Hansa-Preis in Hamburg ansteuern könnte.
Nichts zu holen gab es dagegen in einem Listenrennen über 3100 Meter (52.000 Euro) für die beiden deutschen Vertreter Brisant (M.Trybuhl/A.de Vries) und Stephenson (W.Baltromei/D.Boeuf), die nur die Plätze sechs, bzw. sieben belegten. Hier kam die Ammerländerin Bora Blues auf Rang fünf.










