Das hätte sich Turf-Deutschland sicher anders gewünscht. Beim Premieren-Renntag in Meydan war Stall D’Angelos vierjähriger Galopper Takhir aus dem Quartier von Peter Schiergen mit von der Partie. Doch unter Stalljockey Andrasch Starke konnte der Lando-Sohn, der erstmals einen Auslandsstart absolvierte, nicht viel holen und landete im geschlagenen Feld.
Dabei sah es in dem 110.000-Dollar-Handicap über 1900 Meter länger gut aus für den Deutschen. Andrasch Starke hatte sich eine schöne Lage im 14er-Feld gesichert, besaß immer Kontakt zur Spitze. Doch schon im Schlussbogen musste Starke nachfassen, doch von Takhir kam nicht mehr viel.
Andere traten auf den Plan. Allen voran Christophe Soumillon. Der belgische Meister-Jockey brachte seinen Partner Lizard’s Desire (Foto) zwischen den Pferden und stieß dort zu einem leichten Zweieinhalb-Längen-Erfolg durch. Mike De Kock heißt der Trainer des Siegers. Der Südafrika-Coach hat in Dubai immer tolle Form.
Auf den besten Plätzen landeten King of Rome (zweiter De Kock-Starter, Jockey Kevin Shea) und Jaroslaw (Trainer D. Simkock/Jockey W. Buick). Erst weit dahinter folgte dann Takhir auf dem elften Platz.
Der für Godolphin startende fünfjährige Golan-Sohn Lindner (A. Ajtebi) zeigte als zweite Godolphin-Farbe im Dumaani Sponsored By Shadwell Farm – Handicap, einem 110.000-Dollar-Ausgleich über 2200 Meter, eine sensationell starke Form.
Der Wallach mischte lange für den Sieg mit, erreichte im Ziel den dritten Rang hinter Drunken Sailor (Trainer Luca Cumani / Jockey Kieren Fallon) und Monte Alto (Trainer A. Al Raihe / Jockey Richard Hills). Lindner zahlte auf Platz 38:10 und bewies, dass er auf dem Tapeta-Untergrund bestens zurecht kommt.












