Der Sieger im 113. Fürstenberg-Rennen (Gruppe III, 50.000 Euro, 2000 m) am Mittwoch in Baden-Baden heißt Toughness Danon (35:10). Der Schützling von Andreas Wöhler siegte unter Josef Bojko (Foto) für den Stall d’Angelo leicht mit 1 ¾ Längen. Auf den Plätzen landeten Christian Zschaches Palermo und Falun aus dem Quartier von Andreas Trybuhl.
Dass ein Pferd in einem Gruppe III-Rennen seine Maidenschaft ablegt, sieht man wohl auch nicht alle Tage. Außerdem bedeutete der Erfolg des dreijährigen Derbydritten gleichzeitig den erster Gruppetreffer für Jockey Josef Bojko, einem der fleißigsten Jockeys auf Deutschlands Bahnen. Bemerkenswert auch insofern als das Bojko, der am Quartier von Andreas Wöhler beschäftigt ist, nach einer neunmonatigen Verletzungspause, (die Verletzung hatte er beim Derbymeeting 2008 erlitten), in dieser Gruppe III-Prüfung zum Zuge kam.
Lange sah es nach einem Erfolg des von vorne gehenden Hoppegarten-Vertreters Palermo aus, der dem außen aufziehenden Toughness Danon auch kurz Paroli bieten konnte. Doch letztendlich hatte der Tiger Hill-Sohn und Dritter aus dem Blauen Band leichtes Spiel und gewann in überzeugender Manier (Video ansehen).
Stark setzte sich noch Falun an der Außenseite in Szene, während der Favorit King of Sydney nach schlechtem Start stets am Ende des Feldes liegend, zuviel Boden gut machen musste. Für ihn dürfte die Distanz letztendlich zu weit gewesen sein.
Andreas Wöhler zeigte sich nicht überrascht über seinen Schützling: „Die vierhundert Meter weniger heute machten uns kein Kopfzerbrechen. Schließlich war seine Mutter Templerin auch ein gutes Pferd über 2000 Meter. Toughness Danon ist erwachsener und reifer geworden. Das passte heute alles. Wir machen höchstwahrscheinlich im Preis von Europa weiter“.
William Mongil, Reiter des Zweitplatzierten Palermo war ebenfalls voll des Lobes: „Er steckte nie auf, zog immer wieder an. Gegen den Gegner waren wir schließlich chancenlos“.
Andreas Trybuhl erklärte über den Dritten Falun: „Er hat sich in den letzten Wochen immer weiter entwickelt, ein dritter Platz in einer Gruppeprüfung ist ja schließlich schon was“.
King of Sydneys Reiter Andreas Suborics konstatierte: „Wir hatten nicht das idealste Rennen, King of Sydney wurde am Ende auch der Weg zu weit.‘










