Gerade auf den Sandbahnen in Dortmund und Neuss ist es nicht die Regel, dass in der Zielgeraden ein Speedpferd noch ganz nach vorne laufen kann.
Ganz anders aber in der Wettchance des Tages als Dutch Master mit Cecilia Müller schon deutlich vorne lag. Von hinten kam aber Twain mit Jana Oppermann immer besser ins Rollen und mit Riesenspeed noch heran und vorbei.
Praktisch auf der Linie hatte es der Tertullian-Sohn von Erika Mäder doch noch gepackt. Sehr zum Ärgernis von Cecilia Müller, die mehr überrascht als reell geschlagen war. Zehn Renntage Reitverbot waren die Folge.
In den kopfstarken Feldern gab es natürlich auch die eine oder andere Überraschung zu notieren. Für eine wirkliche Sensation sorgte im Fliegerrennen des Tages über 1200 Meter die von Martina Grünewald trainierte Kimbra, die mit Stephen Hellyn im Sattel stolze 630:10 auf Sieg bezahlte.
Klaus Wilhelm, Mitbesitzer des Stalles Burg Nannstein, hatte es beim letzten Renntag des alten Jahres schon angedeutet, dass der von Sascha Smrczek trainierte Premier Choice immer besser werden würde. Und so war es auch, denn „Encki“ Ganbat hatte überhaupt keine Mühe gegen Wheredreamsare und Zweigelt zu gewinnen.
Sogar Gruppe-Pferde waren am ersten Renntag des neuen Jahres zum Abschluss im Einsatz. Doch der Sieg ging an die Schweizer Besitzer Scuderia del Clans Zarras mit Stephen Hellyn im Sattel. Der von Jens Hirschberger trainierte fünfjährige Wallach wurde zum ersten Mal auf so einer weiten Distanz aufgeboten, gewann ganz überlegen Start-Ziel und marschiert jetzt Richtung St. Moritz. Nur Rang drei ging an König Concorde, während der Favorit Point Blank sogar Letzter wurde.
Der Umsatz am ersten Renntag des Jahres betrug rund 140.000 Euro, was sehr ordentlich war.










