Preis der Sparkassen Finanzgruppe geht an Mikhail Glinka

Zum ersten Gruppe-Highlight der diesjährigen Großen Woche in Iffezheim, dem Preis der Sparkassen Finanzgruppe (55.000 Euro), traten am Samtsagnachmittag neun Kandidaten an den Ablauf. In der über 2000 Meter führenden Gruppe III-Prüfung standen dabei auch zwei tschechische Gäste aus dem Besitz von Ramzan Kadyrov im Blickpunkt.

Sowohl Mikhail Glinka (Foto), als auch Green Destiny sind mit internationalen Wassern gewaschen und bereicherten das Feld. Aus deutscher Sicht traute man vor allem Durban Thunder im Vorfeld einiges zu, der sich im Dallmayr-Preis in Riem stark verbessert zeigte und hier gleich wieder zum Favoritenkreis gezählt wurde. Unter idealen äußeren Bedingen (weicher Boden) wurde das Rennen gestartet und es war dann Durban Thunder (Paul Harley/Terence Hellier) der sofort das Kommando führte. Dahinter folgten Pont des Art (Andreas Schärer/Frederic Spanu), Russian Tango (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) und Theo Danon (Peter Schiergen/Filip Minarik)(Video ansehen).

Mikhail Glinka hielt sich zu Beginn des Rennens im Mittelfeld versteckt, kam aber auf der Zielgeraden bei freier Bahn unter Mirco Demuro immer besser in die Partie. Vorne wurde Durban Thunder nun kürzer und verschwand im Feld. Mit Mikhail Glinka (59:10) kamen nun auch Peter Schiergens Navarra Queen (Am. Dennis Schiergen) und Neatico (Andrasch Starke) besser in die Partie und fühlten dem nun führenden Galileo-Sohn aus dem Rennstall von Arslangirey Shavuev mächtig auf den Zahn.

Dieser wehrte sich aber nach Kräften und konnte den Vorteil vor der Ammerländerin Navarra Queen ins Ziel retten. Der Ittlinger Neatico schnappte sich das dritte Geld. ‚Ich habe mit einer Platzierung von Mikhail Glinka gerechnet‘, so Arslangirey Shavuev nach dem Rennen. ‚Was aber bei Green Destiny los war, weiß ich aber nicht.‘

Aber auch die Platzierten waren nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. „Wir hatten einen super Rennverlauf, sie hat immer wieder angezogen. Zweiter in einem Gruppe-Rennen war ich noch nie‘, so ein glücklicher Dennis Schiergen. „Einen Moment lang sah es richtig gut aus. Aber der Sieger ist schon ein richtig gutes Pferd‘, so Andrasch Starke, der mit dem dritten Rang das gute Ergebnis der Schiergen-Pferde perfekt machte. „Neatico hat einmal mehr seine große Form bestätigt und ist ein hervorragendes Rennen gelaufen. Navarra Queen musste kurz die Spur wechseln. Sonst wäre sie noch gefährlicher geworden. Aber auch ihr Laufen geht sehr in Ordnung. Theo Danon konnte sich leider nicht mehr steigern‘, so der Asterblüte-Coach.

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