Elf Teilnehmer zählte die zur Listen-Klasse gehörige Dallmayr Prodomo Trophy, ein Listen-Rennen über 1400 Meter. Es war der zweite Höhepunkt der Riemer Hammer-Karte an diesem Sonntag und wie zuvor der Coupe Lukull, so war auch diese Prüfung mit 25.000 Euro dotiert. Und genau wie im ‚Lukull‘ sahen die Besucher eine Überraschung. Für diese sorgte Sir Oscar (Video ansehen).
Der 101:10-Außenseiter kam als sechstes Pferd hinter dem langen führenden Beau Reve in den Einlauf. Dass der von Toni Potters trainierte Mark of Esteem-Sohn unter Andreas Suborics aus dem Besitz von Angelika Muntwyler am Ende die Nase vorne haben würde, war zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich, denn die von Andreas Wöhler vorbereitete Favoritin Guinnevre kam unter Eduardo Pedroza in bester Haltung in den Einlauf.
Doch wie im Listen-Rennen zuvor tat sich die Favoritin schwer und kam nicht so recht weiter. Dafür fand Sir Oscar in der Bahnmitte schnell den höheren Gang und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Auf dem zweiten Platz landete vor Guinnevre sensationell der von Wolfgang Figge trainierte Marcelli (Andrea Schneider), der aus dem Ausgleich IV kommend gleich mehrere Klasse übersprang, und an der Außenseite nach einem Rennen auf Warten mit viel Speed einen Gegner nach dem anderen einsammelte und am Ende eine Kopf Vorteil auf die Wöhler-Stute hatte. Der Sholokhov-Sohn verließ seine Startbox sogar als zweiter Favorit.
Überhaupt nicht gut lief es für den dritten Favoriten Gereon, der nur den letzten Platz bekleidete. Für Anreas Suborics war es nach seiner Rückkehr aus Hong Kong der erste Sieg in Deutschland und dann gleich auf Listen-Parkett.









