Der im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Gruppe-I-Sieger Potemkin könnte sein Jahresdebut im zur Gruppe I zählenden Prix Ganay geben. Das sagte sein Betreuer Andreas Wöhler bei der „Stallparade“, die in der übernächsten Woche in der „Sport-Welt“ erscheinen wird.
„Potemkin hat deutlich besser überwintert als im letzten Jahr, da kam er erst spät in die Gänge. In dieser Saison können wir früher mit ihm anfangen. Er ist ein ausgesprochener Mitteldistanzspezialist, da bietet sich der über 2100 Meter führende Prix Ganay förmlich an. Natürlich ist uns klar, dass dieser Frühjahrsklassiker für die älteren Pferde immer grandios besetzt ist“, so der Ravensberger Coach. 2013 wurde der Ganay erstmals von einem in Deutschland trainierten Pferd gewonnen, als der von Mario Hofer für Franz Prinz von Auersperg trainierte Pastorius unter Olivier Peslier den historischen Meilenstein markierte.
Alle Boxen sind im Ravensberger Quartier, das im letzten Jahr auf sensationelle 16 Gruppe-Siege kam und den Sieger im Deutschen Derby und Henkel-Preis der Diana stellte, belegt. Geballte Qualität in allen Jahrgängen, auch in dieser Saison wird dieses Quartier fraglos mächtig mitmischen. Und man hat auch wieder einen Kandidaten, mit dem man gezielt auf das Abenteuer „Melbourne Cup“ marschiert. Es ist Red Cardinal, der im letzten Jahr bei seinem ersten Auftritt für das Ravensberger Quartier im Preis von Europa auf Platz zwei kam. Nur ein Sieg hätte die Qualifikation über das Rating für das bedeutendste Rennen Australiens bedeutet. „Das ging leider knapp daneben, so werden wir es in diesem Jahr mit ihm ernneut versuchen“, so Andreas Wöhler, der 2014 mit Protectionist den Melbourne-Cup-Triumphator sattelte.
Im großen Zweijährigenlot befindet sich aktuell mit Posilippo übrigens ein Halbbruder von Protectionist. Der Hat Trick-Sohn ist nach den Trainers Einschätzung ein Pferd, von dem es so nicht viele gäbe. Der nächste Melbourne Cup-Anwärter in der Warteschleife?










