Mit drei Siegen en suite groß zurückgemeldet hatte sich in den letzten Monaten der Gruppe I-Sieger Potemkin. Am Sonntag kam der von Andreas Wöhler für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof vorbereitete New Approach-Sohn nun ein weiteres Mal in Frankreich an den Start. Man hatte für den Siebenjährigen erneut einen Wertungslauf der Rennserie Le Defi du Galop – drei Etappen konnte er bereits gewinnen – auf dem Sender.
In Marseille-Borely hatte man ihn für den zur Listenklasse zählenden Grand Prix de Marseille (60.000 Euro) eingeschrieben, als Reiter den derzeit in der französischen Jockeystatistik führenden Pierre-Charles Boudot verpflichtet. Als 20:10-Favorit startete der deutsche Gast dann auch in die 2000 Meter-Prüfung, es war also alles angerichtet für den nächsten großen Auftritt des Wöhler-Schützlings.
Doch irgendetwas schien ihm heute nicht so zu gefallen, denn schon ausgangs des Schlussbogens war abzusehen, dass er heute wohl nicht den Four-Timer perfekt machen würde. Doch muss man auch sagen, dass Potemkin nicht nur im Schlussbogen einen recht weiten Weg in Kauf nehmen musste, um sich aus dem Mittelfeld zu verbessern. Kurz sah er an der Außenkante noch gefährlich aus, doch dann war der Akku relativ schnell leer und es reichte am Ende nur zu Rang fünf.
Der Sieg ging an den in großer Haltung aus dem hinteren Teil des Feldes aufmarschierenden Star Victory aus dem Stall von Jean-Laurent Dubord, der keine Mühe hatte Soleil d´Octobre und Nice To See You in Schach zu halten. Für den Sieger gab es am Toto für zehn Euro Einsatz 93 Euro zurück. Zwei Etappen der Rennserie wird es noch geben bis der Sieger feststeht, eine in Casablanca und eine in Toulouse.













