In der Regel treffen sich im Dortmunder Auktionsrennen, das 2010 unter dem Patronat von DSW 21, den Dortmunder Stadtwerken, entschieden wird, immer ganz starke Youngster. Beweis dafür ist beispielsweise Vanjura, die im letzten Jahr diese Prüfung an ihre Fahnen heftete und auch 2010 über Top-Leistungen brachte, zuletzt gipfelnd im Gruppe II-Treffer in Istanbul.
14 Kandidaten bewerben sich am Sonntag um die 52.000 Euro, die über dem Wambeler Auktionsrennen stehen, und Margot Herberts Postillion ist mit Sicherheit einer der Sieganwärter in einem Feld, in dem viele Pferde für den Platz an der Sonne in Frage kommen (Zum Langzeitmarkt).
In Köln hätte der von Peter Schiergen trainierte Postillion bereits auf Molly Master treffen sollen, doch musste der Big Shuffle-Sohn kurzfristig auf den Start verzichten. Doch nun ist der R & B Int-Galopper mit von der Partie, Championtrainer Andreas Wöhler bereitet in Gütersloh den in Avenches zweitplatzierten Molly Master vor, Eduardo Pedroza führt den Ritt aus.
Auch Eckard Saurens Noble Champion hat bereits eine erste Vistenkarte abgegeben, als er sich in Düsseldorf nur dem Ittlinger Darnell beugen musste. Allerdings wurde diese Form nicht unbedingt aufgewertet, doch präsentierte sich der in Krefeld bei Mario Hofer stationierte Noble Champion bereits als ein starkes Pferd, dem weitere Steigerung zweifelsfrei zugetraut werden kann. Birthday Prince vertritt die Interessen des Mülheimer Trainers Uwe Ostmann, der seit Jahren in den Youngster-Prüfungen verstärkte Berücksichtigung der Wetter findet. Das könnet auch am Sonntag in Dortmund der Fall sein.
Einige Debütanten mischen sich ebenfalls dazu und fertig ist ein Rennen, in dem der Sieger recht schwer zu prognostizieren ist. Ein Wettrennen par excellence also, in dem eventuell große Quoten in den Kombinationswetten winken. Dancing Dynamite hat bereits drei Rennen absolviert und war nie schlechter als Dritte.
Der Auenadler-Hengst aus dem Quartier von Hans Walter Hiller trifft es nun vielleicht noch einen Tick schwerer als zuletzt, doch könnte er das Stellpferd repräsentieren. Immerhin ließ er in Köln bereits Postillion hinter sich und hat bereits unter Beweis gestellt, dass er eine ganze Menge läuferisches Potenzial besitzt.










