Pomellato und Sehrezad: Beide Deutsche ?berzeugen

Mit seinem Gruppe II-Erfolg am Freitag in Maisons-Laffitte sorgte der Ittlinger Pomellato (Foto) für einen weiteren Top-Triumph der deutschen Zucht. „Wir hatten uns die Option vorbehalten, das über 1200 Meter führende Rennen auch von der Spitze aus anzugehen.

Andrasch Starke merkte dann schnell, dass kein Gegner unbedingt gehen wollte, so übernahm er die Initiative“, erklärte Peter Schiergen, dem mit seinem Stalljockey schließlich der nächste große Coup in dieser Saison gelingen sollte.

Bis zur Linie kam keiner der acht Kandidaten auch nur ernsthaft in die Nähe des Big Shuffle-Sohnes, der auf der Linie als 55:10-Chance souverän gegen den aus Irland aufgebotenen und favorisierten Norman Invader unter Johnny Murtagh voraus war.

Als Fünfter und nur ganz knapp vom dritten Platz entfernt, verkaufte sich der von Andreas Löwe trainierte Sehrezad unter Terry Hellier sehr ordentlich. „Nach halbem Weg lag Sehrezad zwei, drei Längen hinter dem Feld, und ich dachte, er wäre geschlagen. Doch dann packte er riesig an und war auf der Linie eineinviertel Längen hinter dem Zweitplatzierten. Er hat einen großen Sprung gemacht und sich toll verkauft“, fasste es Andreas Löwe über den Titus Livius-Sohn zusammen.

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