Für die 1973 in Langenhagen auf der Neuen Bult entstandene und mittlerweile in die Jahre gekommene Galopprennbahn könnte sich in Kürze eine langfristige Sicherung der Rennen ergeben. Durch einen immensen Investitionsstau im Trainings- und Tribünenbereich, der deutlich im siebenstelligen Bereich liegt, hatte der Rennverein als Lösung denVerkauf eines Teiles des Geländes hinter dem 1750-Meter-Start angestrebt.
In Abstimmung mit der Stadt Hannover, der Eigentümerin des Areals, sollte hier das in Erbpacht vom Rennverein genutzte Gelände als Bauland ausgewiesen und verkauft werden, um einen Teil der Erlöse dem Rennverein zugute kommen zu lassen, damit die für den dauerhaften Rennbetrieb erforderlichen Sanierungen vorgenommen werden können.
Durch Einwände von Naturschützern und dem Flughafen (das Gebiet liegt in der Einflugschneise), hat die Politik diesen Bestrebungen nun aber ein Ende gesetzt und eine andere Lösung favorisiert: Demnach wird die Stadt Langenhagen der Stadt Hannover eine im Zentrum Langenhagens an der Walsroder Straße gelegene Grünfläche abkaufen und mit diesem Erlös den Rennverein unterstützen.
“Aus unserer Sicht ist das für alle die beste Lösung“ erklärte der Vorsitzende der Langenhagener SPD, Marc Brunotte und ergänzte „auf diese Weise bleibt die Grünachse erhalten.“
Für die in einem Naturschutzgebiet gelegene Galopprennbahn Neue Bult (das Foto zeigt Hannover-Boss Gregor Baum) könnte sich damit durch den politischen Rückenwind eine langfristige Sicherung der Galopprennen in Langenhagen abzeichnen. Über das Vorhaben müssen jetzt noch die Fachausschüsse und Ratsgremien in Langenhagen und Hannover entscheiden.











