Der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Poetic Dream hat am Sonntag in Köln das mit 153.000 Euro dotierte und zur Gruppe II zählende 32. Mehl-Mülhens-Rennen – German 2000 Guineas über 1600 Meter gewonnen.
Lange sah es in der Zielgeraden nach einem Sieg des englischen Gastes Lockheed (William Haggas) aus, als der Exceed and Excel-Sohn sich zunächst von seinem ersten und zu diesem Zeitpunkt ärgsten Konkurrrenten Empire of the Star (Andreas Wöhler) zu lösen schien. Doch so recht kam der Engländer nicht weg und auch Empire of the Star packte immer wieder an.
Dann, im Grunde genommen erst auf den letzten 200 Metern, trat der spätere Sieger Poetic Dream so richtig auf den Plan. Unter Stalljockey Eduardo Pedroza dauerte es lange bis sich dem Wöhler-Schützling an der Innenseite aus dem Hintertreffen heraus die entscheidende Lücke bot. Als sie dann aber aufging packte der Poet´s Voice-Sohn so richtig an und nickte noch genau im Ziel ein. Ob Lockheed unter Reiter Patrick Cosgrave den zweiten Platz behalten hatte, war zunächst mit bloßem Auge nicht wirklich zu erkennen, denn Empire of the Star zog auch bis zur Linie schön durch. Nach Zielfotoentscheid durfte sich das englische Team dann aber schließlich doch noch über den Ehrenrang freuen und verhinderte somit eine reine Wöhler-Zweierwette. Der als Mitfavorit ins Rennen gestartete Dragon Lips aus dem Rennstall von Andreas Suborics lief aus dem Vordertreffen heraus ein gutes Rennen, mehr als Platz vier war aber nicht drin (Zum Video).
Mehr als glücklich zeigte sich Sieg-Coach Andreas Wöhler im Rahmen der Siegerehrung: „Eingangs der Geraden lag der Fokus mehr auf Empire of the Star, da „Eddie“ keine gute Lage hatte. 200 Meter vor dem Ziel, als die Lücke für Poetic Dream aufging, war aber auch er wieder im Geschäft und packte richtig schön an. Wo wir jetzt weitermachen, müssen wir sehen.“













