PMU-Renntag in Ghlin: Filip Minarik wieder im Rennsattel

Wenn am Donnerstag ab 18.25 Uhr im wallonischen Ghlin ein weiterer PMU-Renntag mit einer Sechs-Rennen-Karte über die Bühne gehen wird, kommt auch das „Who is who“ der deutschen Jockeyelite an den Start. Dabei wird auch der amtierende deutsche Champion Filip Minarik (Foto), der zum ersten Mal nach seinem Urlaub wieder in den Sattel steigen.

Neben dem Champion werden auch u.a. der Zweitplatzierte des letzten Jahres Alex Pietsch, Eddie Pedroza, Andre Best und Daniele Porcu Engagemnts übernehmen.

Wie gewohnt haben auch die deutschen Ställe ihre vierbeinigen „Trümpfe im Ärmel“. Nicht weniger als fünfzehn Pferde reisen nach Mons um ihre Chance suchen.Dazu zählt vor allen Dingen der amerikanisch gezogene Obelisk.

Der zwölfjährige Chester House-Sohn aus dem Frankfurter Quartier von Wilfried Kujath gewann zuletzt an selber Stätte so beeindruckend, dass man ihm in einem über 2100 Meter führenden Verkaufsrennen, den abermaligen Sieg in dieser mit 6.400 Euro dotierten Prüfung unter Alexander Pietsch unbedingt zutrauen muss.

Gefahr droht aus ebenfalls aus Deutschland in Gestalt des Bahnsiegers Zerzura aus dem Neusser Stall von Reinhard Ording. Der sechsjährige Wallach kennt nur gute Leistungen und dürfte unter Stephen Hellyn ein nicht ungefährlicher Gegner sein.

Während der Krefelder Feather Cloud für Erika Mäder im selben Rennen als ausgesprochener Sandbahnspezialist gilt, dürfte der für Helga Dewald antretende Eagle Cliff eher als Außenseiter an den Start kommen.

Wenn ein zweifacher Ausgleich II-Sieger der vergangenen Saison wie Layer Cake (6. Rennen)aus dem Neusser Stall von Axel Kleinkorres die Reise nach Ghlin antritt, ist dieser, auch wenn er seit September 2011 nicht mehr an der Öffenlichkeit erschienen ist, ein Faktor in einem 8.000 Euro-Rennen über 1.600 Meter. Sein Reiter Stephen Hellyn sollte mit dem Wallach Pferde wie Feather Storm oder Lots of dots in Schach halten können.

Auf jeden Wettschein gehört vor allen Dingen im dritten Rennen Haader. Der Mario Hofer-Schützling landete bei jedem seiner drei Auftritte in Ghlin in den Geldrängen und dürfte diesmal unter Formjockey Andre Best in der dritten Tagesprüfung (11.202 Euro, 2.100 Meter) ein heißes Eisen sein.

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