Das war ein Traum-Tag für Reiter Alexander Pietsch. Gleich dreimal durfte er an diesem frühen Mittwochabend zur Siegerehrung schreiten. Nachdem er bereits mit Future Reference und Prefect gepunktet hatte, gelang ihm auch im Highlight der Veranstaltung, einem mit 7.500 Euro dotierten Ausgleich III über 1950 Meter, in der abschließenden Tagesprüfung noch einmal ein Volltreffer (Zum Video).
Auf dem von Christian von der Recke trainierten – für den es Treffer Nummer zwei an diesem Abend war – und für den Rennstall Darboven vorbereiteten Russian Flamenco brauchte Pietsch Start-Ziel keinen Gegner zu fürchten. Nur kurz sah es Ende gegenüber mal so aus als könnte der Tertullian-Sohn und 14:10-Favorit in Bedrängnis geraten, doch war dieser Gedanke nach kurzer Aufmunterung seines Reiters auch schnell wieder verflogen. Am Ende war es der überlegenste Sieg an diesem Abend, der mit den Worten „mit der halben Bahn“ von Bahn-Sprecher Pan Krischbin betitelt wurde. Auf den Plätzen folgten ohne jede Chance auf den Sieg Aqua aus dem Stall von Axel Kleinkorres und Horst Rudolphs Pissarro.
Im vorletzten Rennen hatte wohl niemand so wirklich damit gerechnet, dass der von Reiner Werning trainierte Schirkan auf der Ziellinie einnicken und dem holländischen Gast Naqdy den schon sicher geglaubten Sieg doch noch wegschnappen würde. Nach einem überlegten Ritt seiner Reiterin Esther Ruth Weißmeier hatte der Hamond-Sohn aber genau im Ziel die Nase vorn. Auf den Heimsieg gab es am Totalisator 76 Euro für 10 Euro Einsatz zurück. Auf dem dritten Platz folgte, ebenfalls nur ganz knapp geschlagen, mit Cumbriano ein Pferd aus dem Stall von Christian von der Recke. Claudia Barsigs aus Dresden angereister Mitfavorit Joker wurde bereits kurz nach dem Start angehalten (Zum Video).











