Dominik Moser ist der Mister 100-Prozent des Gestüts Brümmerhof. Interimsmäßig hatte er von Paul Harley übernommen, ab dem 1. November wird Melanie Sauer ihre Arbeit aufnehmen. Einen Starter bereitete Moser für das Gestüt Brümmerhof vor und dieser gewann am Sonntag beim Renntag der Gestüte auf der Neuen Bult auch gleich. Die 20:10-Favoritin Wild Approach gewann unter Filip Minarik die erste Zweijährigen-Konkurrenz des Tages gegen eine bärenstarke Außenseiterin Zawadi und Lopera (Zum Video). Die Wildpark-Schwester Wild Approach könnte im kommenden Jahr eine Kandidatin für den Henkel-Preis der Diana-Sein. Eine entsprechende Nennung hat die junge Stute jedenfalls (Zum Langzeitmarkt).
Im zweiten Youngster-Rennen des Tages kam der von Peter Schiergen trainierte 17:10-Favorit Nimrod auch bei seinem dritten Start auf dem Ehrenplatz ins Ziel. Lange sah es nach dem ersten Sieg des High Chaparral-Sohnes aus, doch auf den letzten Metern kam der von Markus Klug für das Gestüt Wittekindshof trainierte Swinging Duke (149:10) unter Martin Seidl bei seinem Debüt förmlich herangeflogen. Rang drei ging an Prince Apache (Zum Video). Im ersten Rennen des Tages setzte sich erwartungsgemäß die von Andreas Wöhler trainierte Ambassador-Tochter Quenby durch. Eduardo Pedroza hatte auf der 11:10-Favoritin keinerlei Mühe die lange führende Fidelberta auf den zweiten Rang zu verweisen. Tragisch endete das Rennen für den Auenqueller Debütanten Virginia Boy, der sich auf der Zielgeraden ein Bein brach und nicht gerettet werden konnte.
Standesgemäß verabschiedete sich der siebenfache deutsche Jockeychampion Andrasch Starke mit einem Sieg in Richtung Japan, wo für ihn ab Montag ein mehrwöchiges Gastspiel ansteht (s. Extratext). Der Asterblüte-Reiter gewann den Ausgleich II auf der Ammerländerin Royal Solitaire (70:10) aus dem Stall von Peter Schiergen. Dahinter zeigte der Halbblüter Apoleon einmal mehr eine ganz starke Form. Ein weiteres Dreijährigen-Rennen ging an das Quartier von Jens Hirschberger. Unter Andreas Helfenbein setzte sich Memel (22:10) durch. Für die Doyen-Tochter war es beim zweiten Start der erste Sieg. Das letzte Rennen der Hannoveraner Saison ging an Zitat (23:10). Die Stute setzte sich im Ausgleich III gegen Highland Fighter durch. Für Trainer Waldemar Hickst war es nach dem Erfolgen von Ajaxana und Nura der dritte Sieg an diesem Sonntag.













