Pedroza/W?hler-Festspiele gehen in Hoppegarten weiter

In den verschiedensten Ländern lässt der Unternehmer Rupert Plersch (auf unserem Foto mit Peace Royale) seine Pferde vorbereiten. Ob in Dubai, Südafrika oder Deutschland, der Süddeutsche ist überall aktiv. Erst vor kurzem war in seinen Besitz die Fasliyev-Tochter Sascilaria gewechselt, die schon zweijährig in Bad Doberan stark gelaufen war, ehe sie im Kronimus-Rennen noch keine Akzente setzen konnte.

Doch am Samstag in einer 1200 Meter-Kategorie D-Prüfung für den Derby-Jahrgang in Hoppegarten gab die Stute unter Eduardo Pedroza einen ausgezeichneten Saisoneinstand.

Gemeinsam mit dem Piloten Shot to nothing (Andrasch Starke) und dem außen attackierenden Zarrado, der sich erstmals als Wallach vorstellte, allerdings bei sehr langsamem Rennen erneut lange stark gegen die Hand seines Reiters Rene Piechulek ging, setzte sich die Stute früh vom Feld ab.

Lange blieb die Partie offen, doch verfügte Sascilaria über die größten Reserven und siegte zum Kurs von 24:10 sicher gegen den nie nachlassenden Shot to nothing und den außen nachsetzenden, aber noch nicht voll durchziehenden Zarrado. Es war der siebte Saisontreffer für Wöhler, der zwölfte für Champion Pedroza.

‚Man hätte die Startmaschine auch eingangs der Geraden aufstellen können, denn es war ein Sprint‘, flachste Andreas Wöhler nach dem Erfolg.

Gewaltig war das Vertrauen in den nächsten Dreijährigen des Teams Pedroza/Wöhler. Und Dr. Christoph Berglars Montjeu-Sohn Navajo Dancer (19:10) enttäuschte seine vielen Anhänger nicht, kam in einem 2000 Meter-Rennen von zweiter Position zu einem leichten Sieg über den zur Seite wegbrechenden Schiller Danon und den noch schnell werdenden Snooker.

‚Er ist nicht der Größte, hat aber das Herz auf dem rechten Fleck und wird sich sehr gut präsentieren‘, hatte Andreas Wöhler schon vor dem Rennen gesagt und damit recht behalten. Der Hengst besitzt noch eine Derby-Nennung.

Aber damit noch nicht genug, denn die einhundertprozentige Ausbeute des Teams Wöhler/Pedroza in den Dreijährigen-Rennen machte die erstmals unter der Regie von Andreas Wöhler aufgebotene Verglas-Tochter Terre Neuve (23:10) in der über 1600 Meter führenden Stuten-Prüfung komplett. Mit starken Reserven schaffte die Co-Favoritin noch die Wende gegen die Schiergen-Vertreterin The Only Key sowie die Hoppegartenerin Sinfonie.

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