Markus Klug reiste schon am Dienstag einmal nach Hamburg. Er war zu Gast bei der Pressekonferenz und der anschließenden Boxenauslosung. Vielleicht ein gutes Omen für den Champion-Trainer, der das Prozedere schon von 2014 kennt.
Nur wenige Tage später gelang ihm damals mit Sea The Moon sein erster Derby-Triumph. Der Sea The Stars-Sohn gewann seiner Zeit aus Startbox elf, Markus Klugs Colomano, der aktuell bei den Buchmachern favorisiert ist, muss am Sonntag von weit außen, nämlich aus Box 17 auf die 2400 Meter gehen. „Wir müssen sehen, was wir aus der 17 machen. Es ist nun einmal so gekommen“, sagte Markus Klug.
Für die Meisten überraschend wurde am Dienstag auch ein Reiterwechsel für das Derby bekannt. Maxim Pecheur wechselt von Sternkranz hin zu einem der Mitfavoriten Windstoß (Zum Video). „Wir haben das gemeinsam so entschieden, mein Chef, Herr Dr. Paul, der Vorsitzende der Mehl-Mülhens-Stiftung, Herr Dorff, unser Gestütsleiter und ich. Wir haben versucht – muss ich ehrlicherweise sagen – einen internationalen Top-Jockey zu bekommen nach dem Ausfall von Adrie de Vries. Und dann haben wir uns gefragt, warum setzen wir nicht den Reiter drauf, der ihn nach dem Sturz im Rennen geritten und gar nichts falsch gemacht hat, Windstoß super geritten hat – warum sollen wir dem nicht die Chance geben?“, so Klug (Zum Langzeitnarkt).












