Einen tollen Erfolg bescherten die von der International Federation of Horseracing Authorities erstellten World Thoroughbred Rankings der deutschen Vollblutzucht, denn Pastorius ist mit einem WTR in Höhe von 122 der am höchsten eingeschätzte dreijährige Europäer auf Mitteldistanzen!
In einem allerdings unterdurchschnittlich bewerteten Jahrgang hat er nur die US-Amerikaner I’ll Have Another (125), Bodemeister (124) und Dullahan (123) vor sich, die sich ihre WTRs allerdings durch ihre Top-Leistungen auf amerikanischem Dirt-Geläuf verdienten. Die IFHA unterscheidet außer nach Alter in fünf Kategorien: Sprinter, Meiler, Mitteldistanzler, Steher und Cup-Steher.
Der Soldier Hollow-Sohn rangiert somit in der Kategorie dreijährige Mittleldistanz-Pferde (1.900-2.100 Meter) als Welt-Champion auf Gras knapp vor Verfolgern wie dem australischen Black Caviar-Halbbruder All Too Hard (121), dem Japaner Fenomeno und den französischen Aga Khan-Stuten Ridasiyna und Valyra, die jeweils mit einer 120 eingestuft wurden.
Sein Trainer Mario Hofer zu Pastorius‘ 2013-Fahrplan: „Er hat bisher gut überwintert. Wir lassen den Dubai World Cup Carnival bewusst aus und zielen wieder auf große nationale und internationale Highlights in der zweiten Jahreshälfte.“
Glaubt man RaceBets.com, dann ist sogar ein Start im Hong Kong Cup zum Jahresende möglich. Für das Gruppe I-Rennen über Pastorius‘ vermeintliche Idealdistanz von 2.000 Metern wird der amtierende Derbysieger zum Kurs von 410:10 angeboten.
Ausschlaggebend für das hohe Rating des Deutschen war sein Gruppe I-Triumph im Münchener Dallmayr-Preis, in dem er acht und mehr Längen Vorsprung auf drei andere Gruppe I-Sieger herausgaloppiert hatte. Der von ihm im Derby bezwungene Novellist bekam bei den dreijährigen Stehern ein WTR in Höhe von 118.
Damit muss der Monsun-Sohn in der Kategorie Steher (ab 2.100 Meter) von den Europäern nur Camelot vor sich dulden, der sich den Titel des Welt-Champions mit dem ebenfalls bei 124 eingeschätzten Japaner Gold Ship teilen muss. Als beste Steher-Stute der Welt folgt dann die Japan Cup-Siegerin Gentildonna mit einer 122.











