Als 29:10-Favorit ging der von Yasmin Almenräder in Mülheim für Dirk von Mitzlaff trainierte Pas de deux in den Excelsior Hotel Ernst-Preis, das mit 22.500 Euro dotierte Top-Handicap in Köln. Und dieser Rolle wurde der vierjährige Wallach, der zuletzt bereits in Baden-Baden zum Ausgleich I-Sieger avancierte, unter Adrie de Vries auch vollauf gerecht. Start-Ziel kam der spätreife Walllach nicht in Gefahr, setzte sich leicht gegen See The Rock durch, der seinerseits für das beste Platzgeld schon sehr früh in Sicherheit war. Platz drei schnappte sich deutlich dahinter noch Foreign Hill vor der Röttgenerin Nashita. Der Sieger sollte nun auch in Listen- oder Grupperennen mitmischen können.
Einen überraschenden Ausgang gab es im Zweijährigenrennen über die Meile im Köln, denn während die Favoriten Nordic Flight und Mister Universum nur die Plätze fünf, bzw. vier belegten, setzte sich nach einem frühen Vorstoß der von Mirek Rulec für das Capricorn Stud trainierte Sherlock unter Eduardo Pedroza als 99:10-Chance gegen die von Andreas Löwe trainierte Bourree durch, hinter der Leonido Dritte wurde.
Und auch im Ausgleich II über 1400 Meter gab es einen unerwarteten Einlauf, denn die drei Pferde, die in dieser Prüfung am Toto am längsten standen, waren auf den ersten drei Plätzen zu finden. Dabei siegte Wilfried Schütz‘ Dragoslav unter Jozef Bojko als 284:10-Chance leicht mit zwei Längen Vorsprung gegen El Zagal und Kasuga Danon. Besonders aufregend war für diesen doch nur sehr schwer zu treffenden Einlauf die Quote der Dreierwette, denn in dieser gab es lediglich 7311:10.
Den Ausgleich II über 2400 Meter holte sich der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Glorious Sinndar, der unter Jozef Bojko leicht mit drei Längen Vorteil gegen Liebesbrief erfolgreich war. Dritter wurde Fresh Skyline.
Ein weiteres Mal nicht gewinnen konnte der Schecke Silvery Moon, der im Sieglosenrennen über 1850 Meter nur an Ralf Rohnes Pissarro scheiterte, und damit zum dritten Mal bei seinen letzten vier Starts auf dem zweiten Platz landete. Im Sattel von Pissarro saß Filip Minarik, der zuvor schon im Viererwettenrennen mit der von Dragan Ilic trainierten Sinaola erfolgreich war, und damit ebenso wie Adrie de Vries (Epoli, Pas de deux) und Jozef Bojko (Glorious Sinndar, Dragoslav) zu zwei Tagessiegen kam.










