Es war eine schwere Aufgabe, die der von Waldemar Hickst für Darius Racing trainierte Parviz am Samstag in Meydan im zur Gruppe II zählenden Dubai Gold Cup (1.000.000 Dollar) (Zum Video) zu bewältigen hatte. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Zwar konnte man den stark besetzten Gold Cup nicht gewinnen, doch mit Rang sieben verkaufte sich der Lope de Vega-Sohn unter Marc Lerner nicht schlecht. Der fünfte Platz war am Ende durchaus in Reichweite. Der Sieg ging – wie in den Jahren 2016 und 2017 – an den für den Aga Khan trainierten Vazirabad, der damit Geschichte schrieb. 2012 wurde der Gold Cup zum ersten Mal entschieden, einen Hattrick schaffte bis dato noch kein Pferd.
Christophe Soumillon zeigte dabei auf dem von Alain de Royer-Dupre trainierten Manduro-Sohn (25:10), der in Meydan zuletzt Zweiter in der Nad Al Sheba Trophy zu Rare Rythm wurde, einen perfekt getimten Ritt. Unterwegs sah man den sechsjährigen Vazirabad lange im Hintertreffen, während vorne mit Frontiersman und Natural Scenery zwei Godolphin-Pferde für Tempoo sorgten. Parviz ging zu diesem Zeitpunkt im Mittelfeld.
Im Einlauf dann machte Soumillon seinen Partner flott und sammelte die Gegner regelrecht ein, innen stieß der unverwüstliche „Oldie“ Sheikhzayedroad (David Simcock/Martin Harley) noch auf den zweiten Platz vor, den dritten Rang sicherte sich Rare Rhythm (Charlie Appleby/William Buick). Parviz, zuletzt Zweiter auf Listen-Parkett in Cagnes-sur-mer folgte für eine bessere Platzierung nicht weit geschlagen. Im Einlauf wurde es für den Gast aus Köln einmal etwas eng, dennoch lief er bis zum Schluss gut durch.
„Nun das ist ein 3200-Meter-Rennen, das ist seine Lieblingsdistanz und wie ich schon vor dem Rennen gesagt hatte, er war Ende März in Dubai noch nie in so guter Verfassung wie in diesem Jahr. In soweit sind wir nicht überrascht, aber erfreut. Für ihn war das hohe Tempo von großem Vorteil, je schneller desto besser für ihn. So ein kleiner Ausreissversuch wie von Frontiersman bereitet ihm keine Probleme, er ist sogar vielleicht noch einen Moment zu früh losgelaufen“, sagte Sieg-Trainer Alain de Royer-Dupre nach dem Rennen gegenüber GaloppOnline.de













