Mario Hofer teilte am Samstagmorgen mit, dass Prinz Franz von Auerspergs Parthenius am Sonntag nicht an der Union teilnehmen wird (Zum Rennen). Der dreijährige Soldier Hollow-Sohn, als Zweijähriger Gruppe III-Sieger im Krefelder Ratibor-Rennen, entwickelt sich langsam zum Pechvogel.
Zuletzt zeigten ihm die pingeligen französischen Stewards, kurz bevor die Teilnehmer am Prix du Jockey Club den Führring von Chantilly betreten wollten, wegen eines Wirbels, der einen Millimeter zu weit links im Pferdepass eingezeichnet war, und zwei fehlenden Flecken über dem Huf die Rote Karte. Parthenius, der in der Woche zuvor in überragender Verfassung gewesen sein soll, musste unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Am Sonntag sollte der Bruder von Derbyheld Pastorius mit Andreas Suborics im Kölner Oppenheim-Union-Rennen auf Gruppe II-Level erneut zeigen, dass er nicht aus der Art geschlagen ist.
„Er hatte mir am Montag in der Arbeit schon nicht so gut gefallen, wir haben noch bis Freitag gewartet, aber er hat aktuell muskuläre Probleme, die Blutwerte sind nicht hundertprozentig, vorm Französischen Derby sah das ganz anders aus, da war er richtig gut drauf, wir werden nicht in der Union laufen, sondern direkt ins Derby gehen, das habe ich mit dem Besitzer jetzt beschlossen“, teilte Mario Hofer am Samstagmorgen gegenüber GaloppOnline.de mit.
Da war doch was! Der große Bruder Pastorius war vor vier Jahren nach seinem schwachen Auftritt im Kölner Mehl-Mülhens-Rennen total verschleimt. Sein Umfeld gönnte ihm daraufhin eine fünfwöchige Pause bis zum „Blauen Band“, ließ die Union aus und der Soldier Hollow-Sohn dankte es. Am 1. Juli stieg er als 321:10-Riesen-Außenseiter für Franz Prinz von Auersperg, Mario Hofer und Terry Hellier zum Derbyhelden empor.
Das Ratibor-Rennen hatten übrigens beide Brüder gewonnen und das Saison-Comeback im Krefelder Busch-Memorial war ebenfalls für beide überschaubar ausgefallen, Pastoruis wurde nach schlechtem Rennverlauf Vierter, der Bruder dieses Jahr Fünfter.











