Schwitzen mussten die Favoritenwetter im einleitenden Dreijährigen-Rennen in München. Der auf 14:10 heruntergewettete Principe Uromonte lag schon deutlich vor dem Feld, als er im Einlauf immer weiter ausbrach und von Steffi Hofer kaum mehr zu dirigieren war, doch mit einer Länge Vorsprung rettete er sich ins Ziel gegen den von Peter Schiergen trainierten Ammerländer Medicean-Sohn Aden Gulf und den Trainingsgefährten Nordost.
Der Sieger war zuletzt im Bild nicht erfasst, da es auch keinen Ton im Internet und in den Wettannahmestellen zu diesem Rennen gab, dachten viele, Aden Gulf hätte gewonnen.
Einen Münchener Sieg gab es in der 2200 Meter-Prüfung, als sich die von Wolfgang Figge trainierte Lady Alida (38:10, Karoly Kerekes) mit gewaltigem Endspurt souverän vor Double Handful und King´s Ransom behauptete, während die beiden Favoriten Reginaldinho und Baltic Baron völlig ausspannten.
Als von Monsun stammender Halbbruder der Ausnahmepferde Platini und Paolini bringt Carde Ostermann-Richters Panyu ganz besondere verwandtschaftliche Referenzen mit. Und dass auch der Dreijährige aus dem Formstall von Andreas Wöhler aus gutem Holz geschnitzt ist, bewies er in einer 2100 Meter-Prüfung in Bremen.
Von Eduardo Pedroza (Foto, zweiter Tagessieg) flott gemacht, verabschiedete sich die 11:10-Chance völlig überlegen von A Kuku und Bromix im kleinen Viererfeld. Bavarian-Classic, Union und dann das Derby – das sind die Optionen für den Trumpf aus Ravensberg.
In Leipzig kamen die Favoritenwetter ebenfalls auf ihre Kosten, als Martin Rölkes Readyspiece (Jiri Palik, 23:10) in einem Kategorie D-Rennen über 1850 Meter den zweiten Karrieretreffer vor Luce und Fiftys Brother auftrumpfte.
Aus der Familie von Gruppesieger Banyumanik stammt die Monsun-Tochter Bolivia. Dr. Christoph Berglars Fuchssstute imponierte bei ihrem Debüt in Mülheim, als die stark attackierende Favoritin Night of Magic auskonterte und Start-Ziel mit großen Reserven hinkam. So Pretty hielt Andrea für Rang drei ab.
Waldemar Hickst trainiert die Siegerin, die Terry Hellier ritt, und könnte mit der Beiramar-Schwester in Richtung Diana gehen. ‚Ich war mir noch nicht sicher, ob sie alles umsetzen kann. Sie war noch unreif, aber das war sehr überzeugend‘, erklärte Dr. Christoph Berglar.











