Es war eine der beeindruckendsten Renn-Vorstellungen eines Dreijährigen am langen Wochenende: Der von Andreas Wöhler (Foto) vorbereitete Panyu, immerhin ein Bruder des Ausnahmegaloppers Paolini, war in Bremen angetreten, um erstmals auf einer Rennbahn seine Visitenkarte abzugeben.
Deutlich von seinem Vater Monsun geprägt, beeindruckte Panyu nicht wenig, als er von Eduardo Pedroza nach einem Rennen vom zweiten Platz in der Geraden unverzüglich nach vorne beordert wurde und sich mit großen Sätzen von seinen Gegnern verabschiedete.
Kritiker könnten bemerken, dass er bei seinem überlegenen Sieg auf eine sowohl von der Qualität als auch von der Quantität (nach zwei Abmeldungen gingen lediglich vier Pferde auf die Reise) übersichtliche Gegnerschaft getroffen sei.
Diesen Umstand kommentierte Andreas Wöhler gelassen: „Es mag sein, dass Panyu nicht viel zu schlagen hatte, aber mehr als überlegen gewinnen konnte er schließlich nicht, zumal er erkennbar noch ein großes Baby ist.“
Wie es mit dem Monsun-Sohn weiter geht, ist noch nicht entschieden, standesgemäß ist der Hengst aus der Zucht von Carde Ostermann-Richter jedoch noch mit Nennung für das Deutsche Derby, die Union und das Bavarian Classic ausgestattet.










