Man hatte es schon befürchtet, und es kam auch so. Die unter der Woche nachgenannte Unforgetable Filly aus dem Stall von Hugo Palmer, der bereits im vergangenen Jahr mit Hawksmoor die Siegerin in diesem Rennen stelllte, gewann am Sonntag die Wempe 97. German 1.000 Guineas, den Stutenklassiker auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Unter James Doyle setzte sich die Sepoy-Tochter als 32:10-Chance am Ende leicht mit eindreiviertel Längen Vorsprung durch. Platz zwei ging an Dr. Christoph Berglars Peace in Motion aus dem Quartier von Waldemar Hickst, die ihrerseits einen Hals vor Arazza blieb, hinter der die 31:10-Favoritin delectation als Vierte noch einmal einen hals zurück folgte.
Durch die Karlshoferin Alwina wurde das Rennen sehr zügig gelaufen, das Feld war hinter der Grewe-Stute schnell weit auseinandergezogen. An zweiter Position sah man zunächst Arazza, dann folgte Viva la Flora vor Peace in Motion, dahinter Unforgetable Filly vor Diaphora und Crystal Fizz, während man Delectation lange im hinteren Regionen sah.
In der Zielgeraden ließen die Angriffe auf die führende Alwina natürlich nicht lange auf sich warten. Arazza startete als erste ihre Attacke, doch mit viel Schwung kamen auch Peace in Motion, und vor allem Unforegtable Filly auf Touren, während Delectation einen weiten Weg nach vorne hatte, und Crystal Fizz, der zweite englische Gast, sich schon früh schwer tat.
Und die Gaststute aus England, die in den englischen 1.000 Guineas schon starke Sechste gewesen war, hatte schnell die Weichen auf Sieg gestellt. Spannend war am Ende nur noch der Kampf um die Plätze. Da es hier etwas eng geworden war, überprüfte die Rennleitung den Ausgang des Rennens, beließ es aber bei der ursprünglichen Platzierung (Zum Video).
Siegjockey James Doyle war nach dem Rennen natürlich bestens gelaunt. „Das lief alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Am Übergang hat sie kurz etwas gestutzt, aber dann packte sie richtig stark an“, so der Engländer nach dem Treffer in dem mit 125.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über die Meile. Zufrieden war auch Waldemar Hickst mit dem Laufen von Peace in Motion. „Das war klasse, zumal es nicht einmal ihr Boden war“, so der Kölner Coach.











