Pakama: Was kann nun die Tochter der Diana-Siegerin?

Zum 54. Mal geht am Dienstag das Berberis-Rennen am Mülheimer Raffelberg über die Bühne. Über Jahrzehnte handelte es sich um die ultimative Vorprüfung für den Preis der Winterkönigin, der inzwischen nach Baden-Baden gewechselt ist. Doch vor einem Jahr wurde die Listen-Prüfung (30.000 Euro, 1400 Meter) modifiziert, sind inzwischen auch Hengste startberechtigt.

Das Feld bei der Neuauflage ist mit sechs Kandidaten dennoch relativ übersichtlich ausgefallen, drei Hengste treten gegen drei Stuten an. Mit dem Kalanisi-Sohn Montalembert kommt ein Gast aus England, den Stan Moore vorbereitet und John Egan steuert. Die aktuelle Siegform aus Beverley (mit vier Längen Vorsprung) stempelt ihn schon zu einem der Protagonisten.

Da der neue Stalljockey Terry Hellier das Gewicht von 55 Kilo nicht bringen kann, sitzt Jiri Palik im Sattel des Schlenderhaner Monsun-Sohnes Andorn aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen. Wie er ist auch die Halling-Tochter Syllable (Andreas Göritz) als Debutantin gleich hier engagiert, doch dürfte die Halling-Tochter nur die zweite Waffe aus dem Stall von Mario Hofer sein.

Denn die Kalatos-Lady Pakama dürfte mit Stalljockey Andrasch Starke (Foto) hier weit vorne landen. Ähnlich wie ihre Mutter, die Diana-Siegerin Puntilla, könnte auch sie zu Höherem berufen sein. Denn beim Erstauftritt in einem stark besetzten Maidenrennen in Baden-Baden hätte sie bei glattem Rennverlauf wohl gewonnen, doch musste sie fast über die gesamte Breite der Bein die Spur wechseln.

Brandgefährlich wirkt auch der von Andreas Wöhler vorbereitete Dashing Blade-Nachkomme Rolling Home (Eduardo Pedroza), der in Bremen erst auf den allerletzten Metern noch hauchdünn abgefangen wurde. Ähnlich wie die Zweijährigen von Mario Hofer sind auch seine jungen Trainingsgefährten glänzend in Schwung.

Steigerung gegenüber ihrem Einstand darf man auch der Ebbesloher Royal Dragon-Tochter Kick Back (Andre Best) zutrauen, einer weiteren Schiergen-Hoffnung.

Sieben Rennen offeriert man am Raffelberg. Das Team vom Turf-Treff veranstaltet in seinen Räumen eine Arc-Party, bei der es original französisches Essen gibt.

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