Nicht weniger als 37 in Deutschland trainierte Pferde kamen am Dienstag im französischen Nancy an den Start. Klar, dass sich die hiesigen Rennställe bei der Fülle an Chancen nicht ohne einen Sieg aus dem Nachbarland verabschieden sollten.
Lange zu warten brauchte man jedenfalls nicht. Gleich im ersten Rennen gewann der von Mario Hofer (Foto) trainierte 120:10-Außenseiter Pahlavan (Michael Cadeddu) ein mit 14.000 Euro dotiertes Reclamer über 2400 Meter.
Eine rein deutsche Dreierwette gab es gut eine Stunde später, als Norbert Sauers Al Nejmaa (35:10, Filip Minarik) ein Verkaufsrennen (13.000 Euro, 2400 Meter) vor Zaungast (Waldemar Hickst/Stephen Hellyn) und Decorum (Sascha Smrczek/Bayarsaikhan Ganbat) für sich entscheiden konnte.
Für den dritten deutschen Treffer sorgte die von Sascha Smrczek trainierte Lucky Valentine (52:10) mit Reiter Eddy Hardouin in einem 18.000er Handicap über 1950 Meter. Dritte wurde hier Cinderella (Michael Figge/Alexis Achard). Dazu gab es am Dienstag noch weitere Platzierungen für deutsche Pferde in Nancy.
Bei der parallel laufenden Veranstaltung in Maisons-Laffitte gab es auch fünf deutsche Starter. Hier gab es aber keinen Sieg. Eine sehr gute Leistung zeigte jedoch der von Michael Figge vorbereitete Debütant Cheik Bere (Flavien Prat), der in einem Zweijährigenrennen über 1000 Meter, das mit 25.000 Euro dotiert war, Zweiter wurde.
Keine Möglichkeiten hatten dagegen die beiden deutschen Starter im Prix Servanne, einem mit 52.000 Euro dotierten Listenrennen über 1200 Meter. Matthias Kellers Murcielago (Maxime Guyon) wurde Sechster, während Christian Sprengels König Concorde (Wladimir Panov) als Achter über die Linie kam.
Hans Blumes Uradel (Pierre-Charles Boudot) war im Tierce-Handicap über 2000 Meter (60.000 Euro) ebenso chancenlos, wie Michael Figges Lord Emery (Umberto Rispoli) in einem mit 19.000 Euro dotierten Verkaufsrennen über 2500 Meter.









