Die Vorformen reichten eigentlich nicht aus, dennoch schaffte der von Christian von der Recke in Weilerswist trainierte vierjährige Wallach Cesare unter Caroline Fuchs am Sonntag in Dortmund den Volltreffer über den hohen Favoriten Owentuo. Stefan Wegner – Coach des 13:10-Favoriten – hatte denn auch nur noch Achselzucken nach dem Rennen übrig. Nicht nur er hatte mit einem Sieg seines Areion-Sohnes gerechnet, den Andre Best ritt.
Eine faustdicke Überraschung also gleich zum Beginn des Sonntagsrenntages. Die Anhänger von Cesare konnten sich über eine Quote von 191:10 auf Sieg freuen. Der Pentire-Sohn erschien etwa 300 Meter vor der Linie an den Gurten von Owentuo und ging für das Auge auch stets den Tick besser.
Im Ziel hatte der Galopper des Stalles Aron dann eine Länge Vorteil auf Owentuo. Die Smrczek-Stute Sina, geritten von Alexander Pietsch, komplettierte dahinter die Dreierwette.
Im zweiten Rennen legte Christian von der Recke gleich nach. Beim ersten und vorerst auch letzten Start für sein Quartier punktete Bredbo (Fr. S. Wandt) in schönem Stil, als er zu einem eigentlich nie gefährdeten Fünf-Längen-Erfolg über Coldplay (Fr. St. Hofer) und Volly (Frau C. Fuchs) kam. Rasputin wurde vom Start verwiesen, nachdem er nicht zum Einrücken in die Startbox zu bewegen war.
‚Bredbo stand schon zum Sieg. Wegen der schwierigen Trainingsbedingungen in Dresden war Bredbo die letzten drei Wochen im Stall von Christian von der Recke stationiert, wird nun wieder zurück nach Dresden in den Stall von Claudia Barsig gehen‘, hieß es aus dem Umfeld des Siegerteams.
Eine halbe Stunde später war dann der erste Erfolg von Fabregas (St. Hofer) geschafft. Der Pentire-Sohn benötigte elf Starts, um seinen ersten Sieg zu erringen. Der Schützling aus dem Stall von Claudia Barsig ist sicher in den nächsten Wochen auch auf der Sandbahn noch zu beachten. Sein Sieg über Bambari (Fr. C. Fuchs) und die stark endende La Zinta (F. Minarik) überzeugte ungemein.
‚Es dauerte etwas bis zum ersten Treffer. Umso größer ist jetzt die Freude. Die Superhandicaps wären eine Option für Fabregas gewesen, jedoch führen sie über für ihn kurze 1800 Meter. Also werden wir wahrscheinlich das nächste Mal in Neuss antreten‘, sagte Claudia Barsig.










