Er war die große Attraktion beim Hoppegartener Saisonauftakt. Der ungarische Super-Sprinter Overdose aus dem Stall von Trainer Jozef Roszival gab in einem 1000 Meter-Sprint sein vielbeachtetes Comeback. Wiedervereint mit Andreas Suborics stellte er sich erstmals seit seinem Flop in der Goldenen Peitsche 2010 dem Publikum vor.
Und das war schier begeistert! Zwar stellte der Starborough-Sohn an der Startstelle wieder die Nerven der Starthelfer und der Zuschauer auf eine harte Probe, war mit Kapuze nach einiger Zeit dann aber zum Beziehen der Box zu bewegen.
Und als sich diese dann öffnete, präsentierte sich der Hengst wie zu seinen besten Zeiten. In Windeseile war der Sechsjährige an der Spitze auszumachen, ähnlich antreten wie er konnte auf den ersten Metern nur der schnelle Xi.
Doch während bei diesem nach der Hälfte der Distanz schon die Kräfte schwanden, canterte Overdose unter Andreas Suborics den Gegnern auf und davon (Video ansehen).
Ohne das Andreas Suborics eine Hand vom Zügel hätte nehmen müssen, löste sich Overdose (Foto) von der Konkurrenz und hatte auf der Linie sechs Längen Vorsprung vor der von Shot to nothing angeführten Konkurrenz. Dritter wurde Sapphire.
Der Richter charakterisierte den Erfolg als ‚hochüberlegen‘ und mit der Fabel-Zeit von 54,1 Sekunden blieb Overdose drei (!) Sekunden unter dem Hoppegartener 1000 Meter-Bahnrekord.
‚Viel schneller geht es nicht mehr. Es gibt kein negatives Wort über ihn zu sagen. In dieser Form gewinnt er auch wieder große Rennen. 200 Meter vor dem Ziel habe ich ihn bereits verhalten‘, erklärte Siegjockey Andreas Suborics, der sich bereits früh in Siegerpose setzen konnte.
Seinen nächsten Start könnte Overdose nun in den Temple Stakes in Haydock bestreiten.









