Alle Augen waren trotz des slowakischen Derbys am Sonntag in Bratislava auf den Superflieger Overdose gerichtet. Denn unter Gary Hind gab das ungarische Wunderpferd, das bislang bei zwölf Starts ohne Niederlage geblieben war, nach mehr als einem Jahr Pause sein Comeback.
Und die 13 sollte sich nicht als Pechzahl für den inzwischen von Josef Roszival trainierten Fünfjährigen erweisen, der in einer mit 10.000 Euro dotierten 1000-Meter-Prüfung an den Start kam.
Als 13:10-Favorit kam der Starborough-Sohn aus dem Besitz von Zoltan Mikocszy dann auch zu seinem 13. Sieg, der gegen den Riesenaußenseiter Boschka und Another True Story zu einem allerdings glanzlosen Erfolg kam, denn im Ziel hatte der Hengst nur einen Vorteil von einer halben Länge.
Im slowakischen Derby (2400 m, 65.000 Euro) kam der von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierte Flying Champion unter Gary Hind als Mitfavorit auf den vierten Platz.
Im Ziel war der Hengst viereinhalb Längen hinter dem Sieger, dem 110:10-Außenseiter Innovator, einem vom Gestüt Sommerberg gezogenen Refuse to Bend-Sohn, der von Jockey Martin Srnec für Trainerin Zuzana Kubovicova geritten wurde.
Ohne Möglichkeiten war bei seinem Start in einer Listenprüfung in Vichy (2400 m, 55.000 Euro)der von Werner Hefter trainierte österreichische Derbysieger Tingly, der unter Gaetan Masure nur den achten und letzten Platz belegte. Gewonnen wurde das Rennen von dem Schweizer Derbysieger Brigantin (Maxime Guyon) aus dem Stall von Andre Fabre.
In einem Handicap in Vittel (2100 m, 14.000 Euro), in dem gleich sieben deutsche Pferde an den Start kamen, sorgten diese durch Ma Cher (W.Hefter/Cesar Passerat) und Tresco (Michael Figge/Jerome Claudic) auch für die Zweierwette. Vierte wurde Heinz Hesses Mrs Summersby (Stephane Breux).











