Ungarns vierbeiniges Aushängeschild Overdose (Foto) hat bekanntlich auch den 13. Start seiner Karriere ungeschlagen überstanden. Zugegebenermaßen ein Aufbaurennen, wie es sein slowakischer Betreuer mit ungarischer Trainerlizenz, Jozef Roszival, nach dem Start in Bratislava zugab. Aber drin ist nunmal drin.
Die echte Nagelprobe für den zuvor 15 Monate auf Feierschicht stehenden Starborough-Sohn folgt zweifellos in der 140. Goldenen Peitsche gegen starke Engländer wie voraussichtlich War Artist oder aus deutscher Sicht einem wiedererstarkten Smooth Operator. Aber bis es am 29. August hoffentlich soweit ist, muss Overdose am Sonntag im Kinscem-Park in Budapest eine weitere Prüfung über 1000 Meter in Angriff nehmen.
Wie zuletzt in Bratislava wird der in Prag lebende Engländer Gary Hind zum zweiten Mal im Sattel sitzen. Dem Routinier gilt das uneingeschränkte Vertrauen seines Freundes Zoltan Mikoczy, seines Zeichens Besitzer und Sprecher der Anteilseigner, bestehend aus einem fünfköpfigen Konsortium aus ungarischen Unternehmenvertretern.
Für ganz Ungarn ist der anhaltende Nimbus des Ungeschlagensein eines Overdose in der Sportpresse ein trächtigeres Thema denn je. Kaum ein Tag vergeht, an dem der Hype um den Fünfjährigen nicht beleuchtet wird. Aber auch Paris-Turf und Racing Post verfolgen aufmerksam die weitere Karriere des Sprintstars.
Und nicht nur dort. Auch in Baden-Baden wird der mögliche Start des Vierbeiners mit Presseinformationen hinlänglich begleitet. Gary Hind, englischer Routinier im Rennsattel mit Wohnsitz in Prag, erhält also erneut die Chance Overdose zu steuern.










