Sie zählte ohne Zweifel zu den Pferden mit der besten Form im Walther J. Jacobs-Stutenpreis (Gr.III, 2200 m, 55.000 Euro) am Sonntag in der Bremer Vahr. Und so war es keine Überraschung, dass die von Dr. Andreas Bolte trainierte Ovambo Queen in der Hansestadt zum ersten Gruppetreffer kam. Doch der wurde am Grünen Tisch perfekt.
Fast die gesamte Zielgerade herunter hatte sich die 73:10-Chance gemeinsam mit der im Besitz von Rupert Plersch stehenden Superstition einen Zweikampf geliefert, in dem es hin und her ging. Auf der Ziellinie hatte die aus Frankreich angereiste Superstition einen Hals-Vorteil.
Doch kaum hatten die Pferde die Ziellinie passiert, kündigte das akkustische Signal bereits an, dass es eine Überprüfung geben würde, denn die Stute aus dem Chantilly-Quartier von Alain de Royer-Dupre war im Finish nicht gerade geblieben.
Und nach einiger Zeit der Überlegung und Beratung gaben die Stwards das Ergebnis bekannt und stuften Superstition um einen Rang zurück. So kam das Team von Ovambo Queen zum Sieg. Dritte wurde die Wittekindshoferin Texh Exceed vor der Fährhoferin Nianga (Video ansehen).








