Bereits in der einleitenden Prüfung der Hamburger Samstagskarte, dem Adolf Furler Rennen, sahen 8000 Galoppfans bei hervorragenden äußeren Bedingungen die souveräne und zukunftsweisende Vorstellung des Auenquellers Zarrado.
Es machte schon mächtig Eindruck, wie der zweijährige Zafonic-Sohn auf der Zielgeraden dieser 1400 Meter-Prüfung (Video ansehen) unter Terry Hellier davon zog und seine Gegner Sabantuy (Trainer Christian v.d. Recke/Rene Piechulek)auf dem Ehrenplatz und dahinter Lapao (Trainer Werner Hefter/Eddie Pedroza)keine Chance ließ.
„Ich habe selten ein junges Pferd mit einer solchen Übersetzung erlebt“, zollte Sieg-Trainer Uwe Ostmann seinem zweijährigen Crack Respekt“. Hauptziel für den überlegenen 4 Längen-Sieger wird die Badener Maurice Lacroix Trophy (ehemaliges Zukunftsrennen) während der großen Woche an der Oos sein.
Eine nicht weniger beeindruckende Leistung zeigte die für den Rennstall Directa von Christian Sprengel in Hannover vorbereitete Carolina Directa in der dreijährigen Maidenklasse. Die 157:10- Außenseiterin bekam diesmal von Andrasch Starke in diesem Rennen über 2200 Meter einen Bilderbuchritt serviert und empfahl sich mit diesem leichten 3-Längen Erfolg für bessere Aufgaben.
Auf den Plätzen ging es wesentlich enger zu. Nase-Kopf-Kopf hießen die Abstände zwischen Senata, Abulobo, Aragall und Pasewalker in dieser Reihenfolge.
„Sie hatte bei ihren ersten beiden Starts viel Pech, diesmal passte alles. Wenn die Stute in das Feld gelangt, werden wir in der Diana laufen“, gab Christian Sprengel die Parole nach Carolina Directas schönem Erfolg heraus.
Auch in der zweiten Dreijährigenprüfung des Tages ging der Sieg ebenfalls an Andrasch Starke, dem, wie seinen Kollegen Andreas Suborics (auf Overdose und der Röttgenerin Dorosia) und Jean Pierre Carvalho (Lilia und Aleval) zwei Tagestreffer gelangen. Starke punktete in der Maidenklasse der Stuten über 1400 Meter mit der Ammerländerin Dueana (Trainer Peter Schiergen) vor dem Sprengel-Duo Japan und New Desert.
Ein äußerst spannende Angelegenheit boten Siegmund, im Training bei Stefan Wegner auf der Neuen Bult in Hannover, und der Stoltefuß-Schützling Winter Shuffle im mittleren Handicap über 1200 Meter, das Erstgenannter mit einer Nase hauchdünn für sich entscheiden konnte.
Dabei warf der belgische Siegjockey Pascal van de Keere seine ganze Erfahrung in die Waagschale, um die Angriffe von Winter Shuffle unter Norman Richter auszuhalten. In elf Tagesprüfungen wurden insgesamt 631.593,50 Euro umgesetzt. Man blieb damit annähernd auf Vorjahreslevel.










