Einige tausend Kilometer hat der von Mirec Rulec in Iffezheim trainierte Mata Utu in diesem Jahr bereits zurückgelegt. Denn nach mehreren sehr guten Leistungen zum Ende des Jahres, wo er mehrfach unglücklich die Bahn nicht als Sieger verließ, hatte man sich in seinem Lager entschlossen mit ihm in Dubai anzutreten. Dass es dort in den hochdotierten Handicaps nicht leicht ist vorne mitzumischen, war allen Beteiligten im Vorfeld klar.
Dass man es trotzdem versucht hat, zeigt vor allem welche Meinung man zuhause von ihm hat. Am morgigen Ostermontag steigt der Slickly-Sohn in Hannover nun auch hierzulande in die Saison ein. Im Großen Preis der Landschaftlichen Brandkasse Hannover (25.000 Euro, 1200 Meter) (Zum Rennen) trifft er auf Listenebene auf neun Kontrahenten. Trainer Rulec ist mit seinem Schützling bereits auf dem Weg in die Landeshauptstadt Niedersachsens und freut sich schon auf das Rennen:
„Mata Utu hat die Dubai-Starts sehr gut verkraftet und hat sich wieder bestens eingelebt. Er hat sehr gut gearbeitet, doch die Distanz könnte morgen etwas weiter sein. Von daher wäre ich mit einem Geldrang schon zufrieden. Bei einem passend schnellen Rennen bin ich diesbezüglich aber sehr zuversichtlich, mal abwarten was am Ende rauskommt.“ Nach einer kurzen Einschätzung der Gegner gefragt, erhalten die Grewe-Stuten einen Tag vor dem Rennen ein sehr gutes Zeugnis. „Die Pferde aus diesem Quartier sind alle schon top in Schuss,“ heißt es. „Auch ein Shining Emerald in Bestform kann bei diesen Verhältnissen natürlich alle schlagen,“ wird ergänzt. Was Mata Utu auf jeden Fall fast allen Konkurrenten voraus hat, ist ein Konditionsvorteil. Ein zu dieser Jahreszeit oft nicht unerheblicher Vorteil.













