Vor drei Jahren war er Sechster im Deutschen Derby gewesen, danach gelang dem Schimmel Ordenstreuer nicht mehr ganz soviel, doch lag das in erster Linie daran, dass er gesundheitliche Probleme hatte.
Am Samstag gab der sechsjährige Nayef-Sohn in Hoppegarten sein Debüt für seinen neuen Trainer Uwe Stech, und der Coach stellte den Hengst des German Racing Club gleich in guter Verfassung vor.
Zwar hatte er es unter Adrie de Vries als 16:10-Favorit in einem 2000 Meter-Rennen auch nur mit vier Gegnern, allesamt Ausgleich IV-Pferde, zu tun, doch siegte Ordenstreuer (Foto) nach einem Rennen vom zweiten Platz ganz überlegen mit fünf Längen Vorsprung. Das war ein gelungenes Comeback, auch wenn es natürlich nicht unbedingt aussagekräftig ist.
Ebenfalls ganz überlegen gewann ein Pferd im Zweijährigenrennen über 1400 Meter. Es handelte sich dabei um den von Andreas Wöhler für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierten Wake Forest.
Unter Stalljockey Eduardo Pedroza ging der Sir Percy-Sohn in dem auf der Geraden Bahn gelaufenen Rennen auf und davon, ließ den Platzierten Proud Rose und Garina keine Chance. 36:10 gab es auf den Sohn der Wurftaube-Schwester Wurfspiel.
Im Rennen um den World Cup of Nations gingh der Sieg nach England, als Lindsay Coward den von Rudi Storp trainierten Malachi zu seinem ersten Sieg führte. Knapp setzte sich der Wallach gegen Scheich durch. Pech hatte der deutsche Vertreter Dennis Schiergen, dessen Pferd Shaki beim Startzeichen stieg, was er nicht aussitzen konnte.
Doppelsiege gab es diesmal keine, für die größte Überraschung am Toto sorgte im Ausgleich IV über die Meile der von Claudia Barsig trainierte Renoir, der von Rene Piechulek geritten wurde, und am Toto 168:10 zahlte.












