Insgesamt traten am heutigen Dienstag sechs Galopper aus Deutschland in Maisons-Lafifitte an. Die Trainer Hans Walter Hiller und Waldemar Hickst waren mit zwei Startern vertreten. Die zweijährige Anabaa-Tochter Fashion aus dem Gestüt Ittlingen stand bereits im Vorfeld des Renntages als Nichtstarter im Prix Saraca (55.000 Euro) über 1300 Meter fest.
Der Kornado-Sohn Welkando machte unter Alexandre Champenois im Prix de Levis Saint-Nom (18.000 Euro), der dritten Tagesprüfung über 1600 Meter, lange auf sich aufmerksam. Über einen Großteil des Rennens hatte er aussichtsreich an der Spitze gelegen, brach aber ein und musste anderen Pferden das Feld überlassen. Sieger wurde Ciel d’Avril unter Pauline Prod’homme. Der Schützling von Hans Walter Hiller wurde am Ende Sechster.
Erfreulicher aus deutscher Sicht ist der Rennverlauf der vierten Prüfung, dem Prix Sourdine (24.000 Euro) zu beschreiben. Der von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierte Mamool-Sohn Appleby lief nach starkem Rennen unter Jockey Daniel Porcu nach 2600 Metern auf dem dritten Platz ein. Sieger der Prüfung wurde Intercepteur mit Pierre-Charles Boudot.
Hans Walter Hillers zweiter Schützling, die Shirocco-Tochter Acina, lief im fünften Rennen sehr ordentlich. Unter Jockey Alexandre Champenois galoppierte die Zweijährige auf einen guten dritten Rang und musste im Prix de Bures-sur-Yvette (18.000 Euro) nach 1600 Metern lediglich der Siegerin My Virginia (T.Henderson) und der zweitplatzierten Bécébégé (A.Coutier) den Vortritt lassen.
Zwei deutsche Teilnehmer rückten zur sechsten Tagesprüfung, dem Prix Pelat (22.000 Euro) über 2100 Meter, in die Boxen. In dem zehnköpfigen Starterfeld konnte der von Waldemar Hickst trainierte Hamond-Sohn Wellmond unter Johan Victoire und die King’s Best-Tochter Sandslide (Michael Trybuhl) unter Dominique Boeuf keine großartigen Akzente setzen. Beide Pferde blieben unplatziert und hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.
Die letzten Hoffnungen auf einen deutschen Tageserfolg ruhten nun auf dem Big Shuffle-Sohn Opera Moon (Foto), trainiert von Waldemar Hickst. In der siebten Prüfung, dem Prix des Falaises de Craies(24.000 Euro) über 1600 Meter, konnte der Vierjährige unter Jockey Johan Victoire in großartiger Manier für einen versöhnlichen Abschluss sorgen.
In dem großen Feld hatte er es mit 19 Konkurrenten zu tun. Zu jeder Zeit war er an der Innenseite mit von der Partie. Bereits zu Beginn des Rennens setzte sich Opera Moon (170:10) an vorderste Position und mischte dort ständig mit. Am Ende reichte es nach starkem Finish für den Big Shuffle-Sohn mit einem Kopf vor Daliamoon und die Überraschung war perfekt. Den Besitzern Heinrich Löhndorf und Thomas Schwind bescherte der Erfolg ein Sieggeld in Höhe von 12.000 Euro.










