Erstes Highlight am Sonntag in Hoppegarten war der Pries von Dahlwitz. Denn in dem Listenrennen über 2000 Meter, das mit 15.000 Euro dotiert war, befanden sich mit Bristano und Soul Train zwei Gruppesieger, und mit Dato und Only the Brave waren Pferde mit von der Partie, die in diesem Jahr bereits sehr gute Formen gezeigt hatten.
Und Letztgenannter war es schließlich, der nach einem Rennen aus dem Mitteltreffen als zweiter Favorit zur Quote von 3,9:1 zum Zuge kam, und damit zum ersten Mal in einem Black Type-Rennen vorne war. Doch der Sieg wurde dem Vierjährigen aus dem Besitz von Eckhard Sauren nicht leicht gemacht, denn der aus überlanger Pause kommende Bristano war bis zur Linie ein hartnäckiger Gegner, und scheiterte letztlich nur ganz knapp an dem Hengst aus dem Championstall, der von Andrasch Starke geritten wurde.
Dritte wurde die von Anna Schleusner-Fruhriep trainierte Außenseiterin Kiss The Wind, die zu Beginn der Zielgeraden ihre bis dahin führende Stallgefährtin Flotte Lotte an der Spitze abgelöst hatte, und bis weit in den Einlauf hinein vorne lag. Damit kam die Casamento-Tochter zu ihrer ersten Listenplatzierung. Rang vier ging an Sahib’s Joy vor dem enttäuschenden Favoriten Dato, der lange im hinteren Teil des Feldes gelegen, und nie eine Chance auf mehr hatte. (zum Video)
„Er hat alles top gemacht. Er hat tollen Einsatz gezeigt, die Bahn war auch in gutem Zustand. Ich denke, wir geben jetzt in Mülheim ins Gruppe III-Rennen über 2200 Meter“, so Henk Grewe nach dem Rennen über den siegreichen, in Frankreich gezogenen Iffraaj-Sohn.
„Ich hatte ein Traumrennen. Ich wusste, dass er im Ziel da sein wird. Am Ende hab ich den Stock weggelassen“, so Siegreiter Andrasch Starke im Interview nach dem Rennen.











