Am Freitag stand in Saint-Cloud mit dem Prix Corrida eine Gruppe II-Prüfung über 2100 Meter an, die die älteren Stuten ansprach. Zwölf Pferde kamen in der 130.000-Euro-Prüfung an den Start, und nicht weniger als drei von ihnen kamen aus deutschen Ställen.
Und das deutsche Trio, bestehend aus Stall Nizzas Nymphea (Foto, Daniele Porcu), Gestüt Ittlingens Daksha (Thierry Thulliez) und Jaber Abdullahs Star Lahib (Eduardo Pedroza) zog sich auch gut aus der Affäre.
Wie erwartet übernahm Nymphea von Beginn an die Spitze. In der Zielgeraden wurde die Nizza-Stute zwar sofort angegriffen, und zunächst auch passiert, doch kam sie an der Innenseite mit viel Kampfgeist noch einmal wieder.
Auch die Ittlingerin Daksha mischte im Finish immer mit, schien lange noch mehr erreichen zu können. Gegen die Siegerin, die von Jean-Pierre Gauvin trainierte, und von Pierre-Charles Boudot gerittene 114:10-Chance Siljan’s Saga, die mit zweieinhalb Längen Vorsprung gewann, hatten jedoch beide keine Chance.
Hinter der Siegerin kamen aber vier Pferde auf einer Linie durch das Ziel. Das waren neben Nymphea und Daksha auch noch die im Finish an der Innenseite enorm unglückliche Ammerländerin Baltic Baroness, und die Riesenaußenseiterin Vally Jem.
Letztgenannte wurde nach Auswertung des Zielfotos als Zweitplatzierte ausgewiesen, während Nymphea und Daksha sich im toten Rennen den dritten Platz teilen mussten, und Baltic Baroness Fünfte wurde. Star Lahib kam nicht weit zurück auf den siebten Platz.
Für einen deutschen Sieg sorgte in einem 2100 Meter-Handicap, das mit 23.000 Euro dotiert war, die von William Mongil für den Stall Torjäger trainierte Dreijährige Kaldera, die von Gerald Mosse geritten wurde, und am PMU-Toto 99:10 zahlte.
In einem gut besetzten Altersgewichtsrennen über die Meile (28.000 Euro) kam der von Peter Schiergen trainierte Vierjährige Royal Fox (Daniele Porcu) auf den vierten Platz.











