So müssen sich kommende Cracks vorstellen. Wenn der Ton die Musik macht, darf man von einer vielversprechenden Zukunft träumen. Wie im Falle eines Ittlinger Monsun-Sohnes, der sich im ersten Rennen des Bremer Rennjahres mehr als überzeugend in Szene setzen konnte: Der Dreijährige Lauro aus dem Stall von Peter Schiergen scheint bald schon um höhere Weihen kämpfen zu können.
William Mongil ließ sich im GaloppOnline.de-Preis, der einzigen Prüfung für den Derby-Jahrgang, bis in die Gerade hinein von Katalog ziehen, dann gab er das Signal zum Aufbruch.
Und Lauro spielte mit, löste sich im Handumdrehen von dem Gröschel-Schützling Sadler´s Star, der kurz einen Angriff gewagt hatte, sowie dem Piloten Katalog. Solch ein Richterspruch kommt auch nicht alle Tage vor: 11 Längen – 21 Längen – 28 Längen – 24 Längen – 23 Längen! Allerdings muss man auch zugeben, dass die Konkurrenz für Lauro recht übersichtlich war.
Auf dem weichen Geläuf (5,8) benötigte Lauro 2:33,34 Minuten für die 2200 Meter-Distanz dieses 5100 Euro-Maidenrennens. Damit schaffte das Gestüt Ittlingen (unser Foto zeigt Mitbesitzer Manfred Ostermann) nur fünf Tage nach dem Sieg von Laureus in Mülheim einen weiteren beeindruckenden Treffer bei den Dreijährigen. Neu-Managerin Suzanne Roberts nahm die Ehrenpreise entgegen.
‚Unter 2200 Metern werden wir es nicht mehr versuchen. Er ist ein großer Steher‘, kommentierte Lauros Trainer Peter Schiergen. Vielleicht ein Pferd, das man sich auf dem Weg Richtung Hamburg merken sollte.











