Nur Filip Minarik ist auf asiatischem Boden erfolgreich

Zu reiten hatten die deutschen Jockeys Filip Minarik (Foto), Andrasch Starke und Andreas Suborics am vergangenen Wochenende auf den asiatischen Bahnen Taipa/­Ma­cau, Sha Tin/Hong Kong und Kokura/Japan reichlich, doch zu feiern gab es nicht viel.

Lediglich ein Treffer sprang heraus für das Trio, das die Joc­key-Championate der letzten Jahre unter sich ausgemacht hatte. Verantwortlich für den Treffer zeichnete Filip Minarik, der am Sonntag in Tai­pa bei seinem ersten Einsatz im dritten Rennen (285.000 HK-Dollar/ca. 30.000 Euro-1500 Meter) der Veranstaltung auf Sapphire Stone (Trainer P. C. Kan) die Konkur­renz mit dreieinhalb Längen Vorsprung abfertigte.

Dieser Sonntag gestaltete sich für Minarik wesentlich erfreulicher als die Freitag-Veranstal­tung an glei­cher Stätte, denn es sollten noch drei zweite Plätze und ein dritter Platz her­ausspringen, während er in zwei Fällen leer ausging.

Unter den zwei­ten Plät­zen ragte der auf Palace General im Chairman’s Challenge Cup, einem mit 850.000 HK-Dollar/ca. 88.000 Euro dotierten und über 1200 Meter führen­den Gruppe-I-Rennen heraus. Das war auch der Trend am Freitag gewesen, denn bei acht Ritten blieb ein vierter Platz das be­ste Er­gebnis, offenbar hatte er aber auch wenig Fortune mit seinem Pfer­de­material gehabt. Minarik ab­solviert noch drei Renntage in Macau und wird am 1. März die Rückreise nach Deutschland antreten.

Mit Kleingeld in Form von Prozenten für zwei fünfte Plätze musste sich An­d­rasch Starke am Samstag in Sha Tin bescheiden, der in vier weiteren Einsät­zen leer ausgegangen war. Fünf Pferde hatte Andreas Schütz gesattelt, des­sen Red Fortune mit Platz vier das beste Resultat erzielte.

Für den Mittwoch-Renntag in Happy Valley (acht Prüfungen auf Gras) ist der Schütz-Stall mit fünf Pferden vertreten, von denen Pillow King (2. R.) und Highland Dawn (6. R.) mit Andrasch Starke antreten. Die weiteren Schütz-Starter heißen Ball of Fire (1. R.-H. K. Yim), Fortune Boy (3. R.-W. M. Lai) und Tiger Ridge (7. R.-F. Coetzee, während Starke noch die Ritte auf Sunbell 5. R.-D. Cruz), Mr Coll (7. R.-K. L. Man) und Amsterdam (8. R.-J. Moore) ausführt.)

Mehr erwartet haben dürfte sich auch Andreas Suborics am Wochenende in Kokura, denn in neunzehn der vierundzwanzig Rennen, die am Samstag und Sonntag ausgetragen wurden, war er in den Sattel gestiegen, ohne allerdings einen Treffer landen zu können. Schwach fiel die Bilanz besonders am Samstag aus, als der vierte Platz von French Bikini (Trainer Yoshitada Munakata) auf der Sandbahn das beste Resultat bleiben sollte. Besser verlief der Sonntag, denn immerhin lan­dete er dreimal auf dem Ehrenplatz und war ebenso oft Vierter.

Bei allen drei zweiten Plätzen blieb Suborics nur knapp vom Sieger geschlagen. Besonders eng war es im sechsten Rennen, als er auf Success la Gola nur um eine Nase unterlag, während er auf Bondi Wave bzw. T. M. Soccer um eine halbe bzw. Dreiviertellänge geschlagen blieben.

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