Nur ein Sieger, aber ein stattliches Aufgebot: 14 in Riem

Das Charly Seiffert-Memorial – BBAG Auktionsrennen ist am Samstag die große Attraktion beim vorgezogenen Münchener Saisonfinale. Wie bei den meisten Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit rückt ein stattliches Feld von 14 Pferden in die Boxen für dieses sehr offene 50.000er über 1600 Meter ein. Ziemlich „dunkel“ ist das Gros der 14 Kandidaten aktuell noch, denn mit Roland Dzubasz´ (Foto) Antara gibt sich nur eine Siegerin die Ehre. Der Trainingsgefährte Foscario (Veronika Krewer) debutierte gleich in anspruchsvoller Gesellschaft, spielte jedoch keine Rolle.

Vor zwölf Monaten triumphierte Christian von der Recke hier mit Mister Minister und stellte mit Hidalgo auch den Zweitplatzierten. Da sollte man auch seinen Schützling Zippo (Gary Hind) unter die Lupe nehmen.

Kaum etwas geht ohne die Pferde von Andreas Wöhler bei den Youngsters. Daher dürfte auch der Aeskulap-Sohn Derwisch (Eduardo Pedroza) keine Ausnahme machen.

Das Overdose-Team scheint so richtig auf den Geschmack gekommen zu sein und schickt mit dem Royal Dragon-Sohn Backgammon (S. Georgijev) wieder einen Kandidaten nach Deutschland, doch so richtig überzeugend konnte der Hengst noch nicht.

Gefährlicher wirkt vorerst Norbert Sauers Hoffnung Event Dash (Henk Grewe), der im Kölner Auktionsrennen, das wohl stärker besetzt war als diese Prüfung, auf Rang fünf endete.

Während Dave Richardson Luebecker (Lennart Hammer-Hansen) und Nina Bachs Nicety (Steffi Hofer) ihr Debut deutlich überbieten müssen, spricht für den Görlsdorfer Mr Millionaire (Andreas Helfenbein) allein schon sein Trainer: Mario Hofer sammelt bekanntlich aktuell Siege in Top-Zweijährigen-Rennen.

Schon jede Menge Erfahrung und nette Ansätze bringt der von Christian Sprengel trainierte Oriental Express (Filip Minarik) mit.
Den Vorzug verdient aber wohl Uwe Ostmanns Schützling Walero (Jean-Pierre Carvalho), der beim Einstand nur hinter guten Pferden blieb und mit mehr Kondition vorzumerken ist.

Andreas Löwe vertraut mit Forever Nadine (Andreas Suborics) auf eine Debutantin, deren Mutter einige Klasse besaß. Bleibt noch die einzige Lokalmatadorin Lady Alida (Alessandro Schikora) aus dem Quartier von Wolfgang Figge, die mit mehr Glück schon zuletzt hier erfolgreich gewesen wäre.

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