Wer am Sonntag nicht dem Iffezheimer Grand Prix Tag beiwohnen kann (Zum Renntag), der sollte einmal darüber nachdenken nach Quakenbrück zu reisen. Die Veranstaltung im Artland ist der absolute Gegenpol zum sportlichen Highlight der Großen Woche, aber nicht minder interessant und mindestens genauso spannend (Zum Renntag).
Der Renntag, der neben sieben Galopprennen auch sechs Trabfahren bereithält beginnt um 12.05 Uhr (Zum Rennen), als Höhepunkt eines jedes Jahres wird gegen 18.25 Uhr das Alte Artländer Seejagdrennen über 3400 Meter und damit ein absoluter Traditionstitel entschieden (Zum Rennen). Acht Pferde werden hier an den Start kommen. Neben Sprungvermögen ist hier natürlich auch eine gewisse Affinität zum kühlen Nass von Vorteil. Nicht mit dabei ist Vorjahressieger Falconettei, der am Sonntag in einem Gruppe III-Rennen in Meran zwischen die Flaggen tritt. Ohne den Desert Prince-Sohn ist das Hauptereignis eine doch recht offene Angelegenheit.
In diesem Jahr wieder mit am Start sind der Vorjahreszweite- respektive –dritte Nuevo Leon und Supervisor, die mit diesem Ergebnis bereits bewiesen haben, dass sie mit den herrschenden Gegebenheiten keine Probleme haben sollte. Der von Cornelia Schmock trainierte Mondrian-Sohn Supervisor ist in den Seejagdrennen in diesem Jahr so etwas wie die zweite Kraft hinter Falconettei, In Hamburger war er Dritter, am Weißen Stein belegte er Rang zwei hinter dem Vovcenko-Schützling. Elfi Schnakenbergs Nuevo Leon läuft am Sonntag schon zum vierten Mal im „Artländer“ und war zuvor bei seinen drei Starts nie schlechter als Driter. In der Saison 2014 gewann der Protektor-Sohn dieses Rennen sogar.











