Der ehemalige Neusser Rennvereinspräsident Winfried Engelbrecht-Bresges, schon vor Jahren zum Chief Executive Officer des Hong Kong Jockey Clubs aufgestiegen und somit Chef des größten Sportvereins der Welt, hatte am Montag in Chantilly Grund zur Freude.
Der dreijährige Martillo-Sohn Now We Can, von seiner Schwieger-Familie Bresges im Gestüt Zoppenbroich gezogen, siegte nach fast einem halben Jahr Pause in einem Course D auf der neuen Sandbahn. Das war beim dritten Start der zweite Sieg des Braunen, der sich auf langen 2.800 Metern in großem Stil auf fünf Längen von der Konkurrenz absetzen konnte.
Der Erfolg lässt auf eine große Karriere auf Cup-Distanzen hoffen, für die Now We Can durch seine Mutterlinie prädestiniert ist. Seine von Actaenango stammende Mutter schaffte oberhalb 2.000 Meter einen Hattrick und ist eine Halbschwester des zweimal auf 2.400 Metern Gruppe I platzierten Deckhengstes Noroit.
Und gar eine rechte Schwester von Noel, der über 3.200 Meter eine Listenplatzierung schaffte und über die Derbydistanz Gruppe II-Zweiter und außerdem Gruppe III-Sieger wurde.
Optimistisch deshalb auch die Äußerungen von Trainer Nicolas Clement nach dem frischen Sieg: „Now We Can ist ein geschontes Pferd mit riesigem Stehvermögen, dass im kommenden Jahr bestimmt noch einige positive Überraschungen für uns bereit hält.“











