Novellist vernichtet im Fr?hjahrs-Preis die Konkurrenten

Championtrainer Andreas Wöhler scheint für das Deutsche Derby in diesem Jahr bestens gerüstet zu sein. Denn eine Woche, nachdem in Hannover der von ihm trainierte Black Arrow das Derby-Trial gewann, siegte im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler in Frankfurt-Niederrad aus seinem Stall der Monsun-Sohn Novellist als 21:10-Favorit.

Doch der Hengst aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar gewann nicht nur, er gestaltete die mit 55.000 Euro dotierte 2000 Meter-Prüfung auf Gruppe III-Ebene zu einer Demonstration, er vernichtete die Gegner regelrecht.

Auf durch starke Regenfälle sehr weich gewordenem Boden sah man den späteren Sieger, wie auch die beiden anderen Favoriten All Shamar und Mano Diao, zunächst in hinteren Regionen, denn die Áußenseiter The Dude (er war als Pacemaker für Mano Diao ins Rennen gegangen), Chattleya und Baltic Rock legten vorne ein sehr schnelles Tempo vor.

Pakal zählte auch noch zu der vorderen Gruppe, auf dem fünften Platz sah man mit etwas Abstand All Shamar vor Novellist und Mano Diao am Ende des Feldes. Im Schlussbogen war The Dude schnell geschlagen, sodass Chattleya mit der Spitze in den Einlauf kam.

Dieser konnte sich die Karlshoferin aber auch nicht lange erfreuen, denn längst hatten sich auch die Favoriten auf den Weg nach vorne gemacht. All Shamar war da, doch ein Blick nach etwas weiter außen genügte, um zu erkennen, dass nur Novellist dieses Rennen gewinnen würde.

Überlegen löste sich der Wöhler-Schützling unter Eduardo Pedroza und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel auf sechs Längen aus. Rang zwei ging an All Shamar, der seine erste Niederlage hinnehmen musste, sich aber gegen den gut endenden Mano Diao erfolgreich für den zweiten Platz wehrte. Vierter wurde weitere sechs Längen zurück Pakal vor Chattleya (Video ansehen).

‚Er hatte mit dem weichen Boden keinerlei Probleme‘, erklärte Eduardo Pedroza nach dem Rennen über den Sieger, der nun wohl der Favorit für das Deutsche Derby am 1. Juli in Hamburg ist und seinen nächsten Start im Union-Rennen bestreiten soll.

‚Das Laufen war in Ordnung, der Sieger war nicht zu schlagen‘, zeigte sich Waldemar Hickst, Trainer von All Shamar auch mit dem zweiten Platz zufrieden, wie auch Mario Hofer mit Mano Diao zufrieden war. ‚Er hat den Sprung bewältigt, so der Krefelder Trainer.

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