Nur fünf Pferde kamen am Sonntag im letzten Grupperennen des Jahres für die Zweijährigen im Krefelder Stadtwald an den Start, denn nachdem morgens bereits der favorisierte Ittlinger Lindaro auf Wunsch seines Besitzers abgemeldet worden war, musste an der Startstelle auch noch Lucky Lion zurückgezogen werden, da er sich dort verletzt hatte. Er war von Madurai getreten worden.
Als 22:10-Favorit ging der von Waldemar Hickst trainierte Madurai ins Rennen, denn der nachgenannte Marju-Sohn war Zweiter im Junioren-Preis und Dritter im Preis des Winterfavoriten gewesen. Doch auch diesmal musste sich der Hengst der Gestüt Am Schlossgarten GbR mit einer Platzierung zufrieden geben.
Denn trotz aller Bemühungen seines Jockeys Alexander Pietsch kam der Hengst in der Zielgeraden in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1700 Meter nicht an den von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierten Nordico heran. (Video ansehen)
Der Medicean-Sohn aus dem Stadtwald-Quartier von Mario Hofer setzte sich unter Daniele Porcu, der ihn bereits bei seinem Erfolg im Düsseldorfer Auktionsrennen geritten hatte, durch, konnte als 57:10-Chance gegen die Angriffe von Madurai immer wieder zulegen, siegte sicher, mit einer dreiviertel Länge Vorsprung.
Die anderen drei Pferde hatten mit dem Sieg eigentlich nie etwas zu tun, der wie Madurai nachgenannte Nightdance Dream kam fünf Längen hinter dem Zweitplatzierten zum dritten Geld vor Simba.
‚Er ist noch ein großes Baby, aber ich hatte schon Mumm auf ihn. Eigentlich hatte ich nicht geplant, vorne zu gehen, aber als mich die anderen in Ruhe ließen, habe ich es so gemacht. Ich denke, dass er auch für das kommende Jahr ein interessantes Pferd ist, und kann mir durchaus vorstellen, dass er auch stehen kann‘, erklärte Siegjockey Daniele Porcu nach dem Rennen.
‚Aus der Position wo er herkam, ist es nicht leicht, zu gewinnen‘. so Waldemar Hickst, Trainer des Zweitplatzierten Madurai, der unterwegs lange an letzter Stelle gelegen hatte, und in der Zielgeraden noch viel Boden gutmachte.











