Noor Al Hawa siegt – Potemkin knapp geschlagen Vierter

Als drittes Rennen wurde am Mittwoch in Vichy das Highlight der Rennwoche entschieden. Der Grand Prix de Vichy (80.000 Euro) über 2000 Meter der Gruppe III stand auf der Karte, ein Rennen, welches erstmals in der Saison 2016 an deutsche Interessen ging. Damals siegte Night Wish für den Stall Salzburg.  

In diesem Jahr ruhten die Hoffnungen auf dem von Andreas Wöhler für Klaus Allofs (war selbst vor Ort) und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierten Potemkin, der Favorit war jedoch ein anderer. Und zwar Potemkins ehemaliger Trainingsgefährte Noor Al Hawa, der mittlerweile von Elias Mikhalides vorbereitet wird, und der mit einer frischen Listensiegform an den Start kam. Und genau diese Noor Al Hawa war es, der den Gruppe-Sieg einfuhr. Nach einem Rennen aus dem erweiterten Vordertreffen war der Makfi-Sohn unter Theo Bachelot gleich zu Stelle und zog im Einlauf immer wieder an und gewann letztlich leicht.

Potemkin hatte aus dem Mittelfeld kommend unter Eduardo Pedroza einen starken Moment, zog an den Innenseite aber nicht ganz durch. Am Ende Platz vier für den New Approach-Sohn, der von Rang zwei aber nur ganz knapp geschlagen war. Diesen Rang zwei sicherte sich Golden Legend vor Subway Dancer. Der Sieg von Noor Al Hawa, für den es der dritte Europa-Gruppe-Treffer seiner Karriere war, zahlte 35:10. In der Saison 2016 gewann er in Doha zudem das Qatar Derby auf lokaler Gruppe I-Ebene.

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