Noor Al Hawa löst locker den „Tourgeville“

Am Dienstagnachmittag kam in Deauville der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Noor Al Hawa auf Listenebene im Prix de Tourgeville über 1600 Meter der Grasbahn an den Start. Und der in diesem Jahr im Mehl-Mülhens-Rennen klassisch drittplatzierte dreijährige Makfi-Sohn (Zum Video), dessen aktueller zweiter Platz zu Potemkin in Dortmunder Gruppe III-Rennen  (Zum Video) von diesem im Dallmayr Preis auf Top-Level am vergangenen Sonntag richtig aufgewertet wurde, löste die ihm gestellte Black Type-Aufgabe unter seinem Jockey Eduardo Pedroza recht souverän.

Bis in den Einlauf von Andreas Wöhlers Stalljockey an vierter Position gesteuert, ging er im langen Einlauf in bester Haltung in Front und kam auch durch die Attacken des 35:10 Favoriten Ghaaly aus dem Rouget-Quartier und des Riesen-Außenseiters (730:10) London Protocol, sowie von Godolphins 42:10:Co-Favoriten Floodlight aus dem Fabre-Stall nicht mehr in Gefahr. Im Ziel hatte Noor Al Hawa, der als dritte Chance 55:10 zahlte, eine Länge Vorsprung vor Ghaaly. Auf dem dritten Platz folgte mit Kopf-Abstand London Protocol vor Floodlight.

Von den anderen drei in Deutschland trainierten Deauville-Startern, von denen Ross und Myth allerdings auf der Sandbahn zum Einsatz kamen, reichte es lediglich für Peter Schiergens Flitzer Ross unter Andrasch Starke auf sicherlich zu weiten 1900 Metern zu einem guten dritten Platz hinter dem von Carina Fey für Torsten Raber trainierten Sieger Hello My Love und den Zweitplatzierten Zeppelin.

„Mir war schon klar, dass die 1900 Meter zu weit sind, aber ich hatte gehofft, dass die Distanz für Ross auf der Sandbahn nicht so ins Gewicht gefällt und außerdem kam die Aufgabe nach der viermonatigen Pause gerade passend. Die vorderen Pferde sind halt weiter marschiert, aber die Comeback-Leistung war in Ordnung“, meinte Peter Schiergen zu dem Auftreten von Ross, der in der Frühsaison starke Vorstellungen in Meydan und Saint-Cloud auf Gruppe-Ebene abgeliefert hatte, bevor er ab April eine Verschnaufpause eingelegt hatte.

Die dreijährige Daksha-Halbschwester Myth aus dem Stall von Waldemar Hickst kam in einem Course B über 1900 Meter mit Cristian Demuro genau wie Mario Hofers Diamantfee in einem Course E-Handicap über 1600 Meter lediglich auf den achten Platz. Aber der Schützling von Waldemar Hickst mischte auf deutlich anspruchsvollerem Parkett als bei ihrem Straßburger Maidenerfolg bis Mitte der Geraden gut mit und lief nicht weit zurück besser, als es die Platzierung aussagt.

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