Noor Al Hawa Dritter im Prix Daniel Wildenstein

Für die beste Platzierung eines deutschen Pferdes sorgte am Samstag in Chantilly der von Andreas Wöhler trainierte Noor Al Hawa. Der Vierjährige aus dem Besitz der Al Wasmiyah Farm belegte unter Stalljockey Eduardo Pedroza im Prix Daniel Wildenstein, dem mit 200.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über die Meile, den dritten Platz im Feld von neun Pferden.

Und dabei hatte der Makfi-Sohn, der als 150:10-Außenseiter ins Rennen gegangen war, und unterwegs an fünfter Stelle galoppierte, nicht einmal den besten Rennverlauf, denn im Finish dauerte es etwas, bis er auf freie Bahn fand. Dann packte der Hengst allerdings richtig stark an, doch es reichte nur, um den im Besitz von Al Shaqab Racing stehenden englischen Gast Hathal auf den vierten Rang zu verweisen.

„Er ist brav gelaufen, aber bei so einem unglücklichen Rennverlauf. Das ist schade. Er saß zweimal fest, da wäre mehr drin gewesen“, so Trainer Andreas Wöhler nach dem Rennen über seinen Schützling.

Der zweite deutsche Starter, Sascha Smrczeks Wonnemond, der zuletzt noch die Topkapi Trophy in Istanbul gewonnen hatte, konnte dagegen keine Rolle spielen, und blieb unter Bayarsaikhan Ganbat vom Start bis ins Ziel auf dem letzten Platz.

Der Sieg ging wie erwartet an den 17:10-Favoriten Taareef aus dem Stall von Jean-Claude Rouget. der im Besitz von Hamdan Al Matum stehende Kitten’s Joy-Sohn, der als Titelverteidiger ins Rennen ging, siegte mit eineinviertel Längen Vorsprung vor dem Dreijährigen Buthela. Dieser war dann noch einmal eine dreiviertel Länge vor Noor Al Hawa.

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