Am Sonntag sollte das ungarische Wunderpferd Overdose (Foto) nach über einem Jahr Pause sein mit Spannung erwartetes Comeback geben. Schauplatz wäre die neue Heimatbahn in Berlin-Hoppegarten gewesen. Für den Seriensieger hatte man eigens ein 1000 Meter-Altersgewichtsrennen ausgeschrieben. Doch daraus wird nichts: Overdose wird auf einen Start verzichten!
Besitzer Zoltan Mikoczy erklärte, dass Overdose mehr Zeit benötoge, um sich von seiner langwierigen Hufverletzung zu erholen. ‚Leider ist er noch nicht bereit für ein Rennen‘, erklärte Mikoczy.
‚Wenn es sich um ein Handicap-Pferd handeln würde, wäre es etwas anderes, aber es ist Overdose. Er braucht mehr Zeit, und wir werden kein Risiko eingehen und ihn zu früh aufbieten.‘
Möglicherweise könnte Overdose nun am 29. Mai in Haydock einen Neubeginn starten, bevor Royal Ascot eine Option ist. ‚Das ist der aktuelle Plan, aber wenn wir diesen ändern müssen, werden wir das tun‘, meinte der Eigner.
‚Overdose wird uns sagen, wenn er bereit ist, und das Wohlbefinden des Pferdes steht an erster Stelle unserer Überlegungen.‘ Über Trainer Sandor Ribarszki heißt es, er werde seinen fünfmonatigen Hoppegarten-Aufenthalt in der kommenden Woche beenden und nach Ungarn zurückkehren.
‚Overdose ist ein Pferd, das nur alle hundert Jahre einmal kommt. Es ist besser für ihn, nicht zu laufen als zu starten, wenn er noch nicht soweit ist‘, erläuterte der Coach.











