Noble Heidi 13. in der Diane – Jetzt nach Düsseldorf

Gegen 16 Uhr war es am Sonntag so weit. In Chantilly öffneten sich die Startboxen für den zur Gruppe I zählenden Prix de Diane, dem mit einer Millionen Euro dotierten französischen Stuten-Derby über die Distanz von 2100 Metern. Ohne Waldemar Hicksts Amazing Grace, deren Start man aufgrund einer ungünstigen äußeren Startbox bereits am Donnerstag cancelte, aber mit Henk Grewes für Manfred Schmelzer trainierten „Winterkönigin“ Noble Heidi, die von Andrasch Starke geritten wurde, machten sich 17 Klasse-Stuten auf den Weg zu klassischem Lorbeer.

Schon vor dem Zug war klar, dass Noble Heidi, die zuletzt Zweite im Hoppegartener Diana-Trial wurde, hier vor einer schwierigen Aufgabe steht und letztlich war es dann auch etwas zu knifflig für die Intello-Tochter, die das Rennen auf einem der hinteren Plätze aufnehmen musste. „Wir hätten gerne eine bessere Position gehabt“, so Henk Grewe nach dem Rennen, welches sein Schützling von Startplatz elf aufnahm. Und so musste Starke das beste aus der Situation machen. Er wartete auf seiner Partnerin dann bis in die Zielgerade hinein und beorderte Noble Heidi dann etwas weiter nach außen auf freie Bahn. Hier konnte sie dann noch die eine oder andere Gegnerin einsammeln, doch für mehr als den 13. Platz reichte es für die Grewe-Stute dann nicht mehr. Dennoch war man in ihrem Lager zufrieden. „Aus der Position noch dahin zu laufen war schon stark“, so Henk Grewe weiter. „Das war eine tolle Leistung von dem Pferd und wir gehen jetzt direkt in die Diana.“

Der Sieg ging nach Irland an das Erfolgsquartier von Aidan O’Brien, der mit Joan Of Arc zum ersten Mal den Prix de Diane gewinnen konnte. 2020 gewann bereits sein ebenfalls als Trainer tätige Sohn Donnacha das Stuten-Derby mit Fancy Blue. Unter Ioritz Mendizabal verwies die in Besitz von Tabor, Magnier und Smith stehende Galileo-Tochter, die zuletzt Zweite in den Irish 1.000 Guineas wurde, Andre Fabres favorisierte Philomène (Mickael Barzalona) und deren Trainingsgefährtin Burgarita (Maxime Guyon) auf die Plätze zwei und drei. Der vierte Platz ging an Siblia Spain (Christopher Head/Aurelien Lemaitre). Als Vaterpferde zeichneten auf den ersten vier Rängen Galileo, Dubawi, Sea The Stars und Frankel – also vier der europäischen Ausnahme-Stallions – verantwortlich.

Der Sieg von Joan Of Arc zahlte 6,3:1. Die in Besitz von Bernd Dietel stehende Es La Vida (Francis-Henri Graffard), die genau wie Noble Heidi auch noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana hat, wurde eine Länge vor Noble Heidi Zwölfte.

 

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